Kantenbearbeitung Richtige Werkzeuge ermöglichen doppelt so schnelle Teilebearbeitung

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Beim Entgraten ist die Maschine nur ein Teil des Systems. Genauso wichtig sind die Entgratwerkzeuge, um die gewünschte Qualität an der Blechkante zu erreichen. Arku hilft dabei, wie man mit den richtigen Werkzeugen Blechteile schneller bearbeiten und somit Kosten einsparen kann.

Firmen zum Thema

Entgratwerkzeuge im Fokus: Bis zu 30 % Prozesskosteneinsparung sind durch die richtige Auswahl möglich.
Entgratwerkzeuge im Fokus: Bis zu 30 % Prozesskosteneinsparung sind durch die richtige Auswahl möglich.
(Bild: Arku)

Das Bearbeitungsergebnis an Blechkanten ist oft ein Kompromiss aus Teiledurchsatz und Materialabtrag. Erhöht man beispielsweise beim Verrunden die Durchlaufgeschwindigkeit der Teile durch die Maschine, verringert sich der Kantenradius. Will man dagegen den Radius an der Kante erhöhen, muss die Bearbeitungsgeschwindigkeit herabgesetzt werden. Sprich: es laufen in der gleichen Zeit mal mehr und mal weniger Teile durch die Maschine. Durch den Einsatz neuer Werkzeuge ist es Arku hier gelungen, die Bearbeitungsgeschwindigkeit bei gleich bleibendem Verrundungsergebnis zu verdoppeln. Das führt zu Einsparungen der Prozesskosten von bis zu 30 %, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt.

Wahl des besten Entgratverfahrens

Die Wahl des besten Entgratverfahrens ist das Ergebnis aus Maschine und Werkzeug. Letzteres können Schleifblöcke, Walzenbürsten, Tellerbürsten oder Schleifbänder sein. Auch Entgratwerkzeuge gleichen Typs können unterschiedliche Ergebnisse bringen, wie es heißt. Sie unterscheiden sich zum Beispiel beim Besatz oder bei den Schleifkörnern. Durch die richtige Auswahl der Werkzeuge lassen sich die Ergebnisse für verschiedene Anwendungen verbessern. Da jedoch die Eignung der Werkzeuge für unterschiedliche Materialarten, Blechstärken oder -konturen variiert, hat Arku eine Auswahl an verschiedenen Werkzeugen in petto.

Auch das Zusammenspiel von Werkzeug und Maschine wurde bei Arkuk weiter aufeinander abgestimmt. Während man bisher Werkzeugauswahl, Einstellwerte oder Schleifgeschwindigkeiten nach bestem Wissen und Gewissen einstellen musste, übernimmt das nun der Arku-Wizard: eine intelligente Software in der Maschine, die Werkstück-, Werkzeug- und Maschinendaten verbindet. Die Maschinensteuerung im Edge Breaker 6000 verlangt vom Bediener die Eingabe der Beschaffenheit des Bauteils sowie das gewünschte Bearbeitungsergebnis. Dies sind zum Beispiel Blechdicke, Material oder Stärke des Grats, sowie die geforderte Kantenverrundung oder das Oberflächenfinish nach dem Durchlauf. Die Maschine verbindet diese Eingaben mit den Daten aus Werkzeug und Maschine und stellt sich automatisch ein. Und zwar so, dass das Ergebnis bei der bestmöglichen Bearbeitungsgeschwindigkeit erreicht wird. Das ist einmalig im Markt und ein großer Kundennutzen. Denn der Maschinenbediener muss nicht mehr probieren, Fehleinstellungen werden vermieden und Erfahrungswerte werden in der Maschine anschließend gespeichert, heißt es.

Damit dies auch bei zunehmender Abnutzung der Werkzeuge funktioniert, verfügt der Edge Breaker 6000 über eine automatische Verschleißmessung. Dies wird automatisch berücksichtigt und durch die Steuerung ausgeglichen, so dass dem Bediener Nachmessen und Umrechnen erspart bleibt, wie es weiter heißt.

(ID:47787243)