Suchen

Spanntechnik Röhm mit Blick auf die Zukunft

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der zweite Technologietag, zu dem Röhm Spanntechnik nach Sontheim a. d. Brenz eingeladen hatte, präsentierte sich unter dem Banner „Intelligent konstruieren – effizient produzieren“. Röhm-Geschäftsführer Dr.-Ing. Michael Fried informierte in seiner Eröffnungsrede darüber, was das Unternehmen in den vergangenen Monaten bewegt hat.

Firmen zum Thema

Michael Fried, Geschäftsführer von Röhm, bei der Eröffnungsrede:„Um direkt von der aufstrebenden Wirtschaft in der Türkei zu profitieren, entsteht dort eine Niederlassung.“
Michael Fried, Geschäftsführer von Röhm, bei der Eröffnungsrede:„Um direkt von der aufstrebenden Wirtschaft in der Türkei zu profitieren, entsteht dort eine Niederlassung.“
(Bild: Röhm)

So wurden etwa in Form und Funktion verbesserte NC-Kompaktspanner und Planspiralfutter vorgestellt sowie die jüngsten Entwicklungen und neuen Produktlinien, wie beispielsweise die „micro technology“ oder elektrisch betätigte Spannmittel, die sehr gut vom Markt angenommen würden, wie Fried betonte. Ein neuer Spannbackenfinder ermögliche es, mit wenigen Mausklicks die passenden Spannbacken für ein breites Drehfutterspektrum zu finden.

Außerdem ließ der Röhm-Geschäftsführer wissen, dass im Zuge der Marktorientierung innerhalb der Unternehmensgruppe eine neue Niederlassung in der Türkei entsteht, um von der aufstrebenden Wirtschaft vor Ort zu profitieren.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 62 Bildern

Als Hauptredner konnte Röhm den Präsidenten von Gesamtmetall, Rainer Dulger, begrüßen. Er informierte in seinem Vortrag zum Thema „Wettbewerbsfaktor Tarifpolitik“ das Auditorium darüber, welche Chancen eine vernunftorientierte Anpassung der Tarifverträge in Zukunft für Mitarbeiter und Unternehmen bieten kann. Insgesamt acht Fachvorträge vermittelten den Besuchern neue Trends in der Werkstück- und Werkzeugspannung und gaben Einblicke in die Spanntechnik von morgen. Optimierungspotenziale in der Fertigung wurden hierbei ebenso beleuchtet wie die zukünftigen Möglichkeiten in der Konstruktion.

So stehen Unternehmen vor der ständigen Herausforderung, ihre geplanten Produkte möglichst schnell und effizient zu entwickeln. Ein Highlight in diesem Rahmen waren die Ausführungen von Damiano Casfina, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Röhm AG in der Schweiz. Er referierte über die Zerspanung von kleinsten Werkstücken anhand des besonders attraktiven und unkonventionell gewählten Beispiels der Bearbeitung von Uhren und Schmuckstücken. Immerhin ging es bei diesen Produkten um eine Branche, die sich aktuell in einem wahren Boom befinden soll.

Die rund 150 Geschäftspartner konnten sich auf den angebotenen Betriebsführungen einen Eindruck über die in Segmente gegliederte Röhm-Produktion verschaffen. Den Besuchern zeigte sich die hohe Fertigungsbreite und -tiefe des Spann- und Greiftechnikspezialisten – vom haltbaren Futter für Akkuschrauber namhafter Hersteller bis hin zur Spezialanfertigung.

(ID:40192020)