Motek 2021 Roemheld präsentiert den Cobot mit den langen Armen

Redakteur: Alina Hailer

Der Spannsystemespezialist Roemheld stellt auf der Motek aus. Am Stand in Halle 3 werden unter anderem modulare Systeme für Montagearbeitsplätze sowie ein besonderer Cobot vorgestellt.

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Manuelle und teilautomatisierte Montagearbeitsplätze lassen sich mit den modulog-Komponenten schnell ändern, erweitern und optimieren.
Manuelle und teilautomatisierte Montagearbeitsplätze lassen sich mit den modulog-Komponenten schnell ändern, erweitern und optimieren.
(Bild: Roemheld)

Im Mittelpunkt des Motek-Messeauftritts von Roemheld stehen dieses Jahr Montagelösungen mit verschiedenen Anwendungsbeispielen und eine Cobot mit besonders langen Armen, heißt es.

Was Letzteren betrifft, so wurde er in Zusammenarbeit mit einem Partnerunternehmen entwickelt. Der Cobot hat, wie man schon ahnt, einen großen Aktionsradius. Der Roboterarm ist auch auf einer spielfreien Solid-Hubsäule installiert, wodurch selbst weiter entfernte Greifpunkte präzise angesteuert werden könnten. Alle Funktionen der Unterbauerweiterung sind in die Robotersteuerung integriert und werden dort zentral geregelt, heißt es.

Montagesysteme, die ihren „Herren“ erkennen

Am Messestand werden den Besuchern außerdem Anwendungsbeispiele für Montagemöglichkeiten an wechselnden Orten präsentiert – beispielsweise mobile Einpressvorrichtungen oder Akkuhubwagen mit Arbeitsplatte. Vorrichtungen für das Arbeiten an schweren Bauteilen wie Getrieben gehören auch dazu und eine Spezialmontagehilfe für die Fahrradfertigung.

Unter den Anwendungsbeispielen auf dem Roemheld-Messestand findet sich unter anderem eine Montagevorrichtung für Fahrräder.
Unter den Anwendungsbeispielen auf dem Roemheld-Messestand findet sich unter anderem eine Montagevorrichtung für Fahrräder.
(Bild: Roemheld)

Frei miteinander kombinierbaren Modulog-Komponenten wird Roemheld in Stuttgart auch zeigen. Mit den variablen Modulen gelingen Hebe-, Dreh-, Kipp- und Fixieraufgaben und das Verfahren von Werkstücken mit einem System.

Smart geht es außerdem zu. Denn eine Montagevorrichtung, die den Bediener erkennt und durch die Arbeitsschritte führt, ist ein weiteres Motek-Highlight, wie Roemheld betont. Damit soll die Qualität angehoben und der Ausschuss bei Arbeitsplätzen mit häufig wechselnder Besetzung reduziert werden. Diese manuellen und teilautomatisierten Montagearbeitsplätze sollen sich mit wenigen Änderungen schnell anpassen und/oder erweitern lassen.

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