Konjunktur in Deutschland Rohstahlproduktion auf zweitniedrigstem Niveau seit 2009

Quelle: dpa

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Die Stahlkonjunktur befindet sich angesichts des sich zunehmend eintrübenden wirtschaftlichen Umfelds im Rückwärtsgang. Dies betrifft vor allem die Produktion und die Auftragseingänge. Die Rohstahlproduktion sank um 8,4 Prozent.

(Bild: ABCDstock - stock.adobe.com)

Die Stahlproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. 36,8 Millionen Tonnen Rohstahl wurden 2022 in Deutschland hergestellt, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Montag mitteilte. Das waren demnach mehr als acht Prozent weniger als im Jahr davor.

(Bild: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

Es sei zudem das zweitschwächste Produktionsjahr seit 2009 gewesen. Nur im ersten Corona-Jahr 2020 war die Produktion demnach noch niedriger. Die Produzenten kämpfen dem Verband zufolge mit anhaltenden Problemen in den Lieferketten, hohen Energiekosten und einer schwachen Konjunktur im stahlverarbeitenden Gewerbe.

Laut Wirtschaftsvereinigung Stahl sind die Auftragseingänge von Januar bis Oktober 2022 um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau gefallen. Neben einer schwächeren Nachfrage aus den stahlverarbeitenden Branchen spielen auch lagerzyklische Effekte eine Rolle.

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