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Für die Produktion der weltbekannten Fischer-Dübel und weiterer Befestigungselemente aus Kunststoff hält Fischer einen umfangreichen Maschinenpark vor. Die Kunststoffverarbeitung umfasst etwa 100 Spritzgießmaschinen, zum Teil inklusive Handling- und Transfersysteme, sowie diverse Montageautomaten für die Montage von Dübelsystemen.
Hydrauliköle und Getriebeöle sichern reibungslosen Maschinenbetrieb
Um einen reibungslosen und sicheren Betrieb dieser im Zwei- beziehungsweise Dreischichtbetrieb laufenden Produktionsmaschinen zu gewährleisten, sind leistungsstarke Hydraulik- und Getriebeöle erforderlich. Auch diese Anforderung deckt Oest als Generallieferant zuverlässig ab, zum Teil bereits durch Erstbefüllung von Spritzgießmaschinen bei Auslieferung.
Die Details erläutert Werner Stahl, Abteilungsleiter zentrale Instandhaltung bei Fischer: „Jede Spritzgießmaschine ist mit etwa 200 bis 300 l Hydrauliköl befüllt. Ist der Austausch des Hydrauliköls erforderlich, kommt unsere mobile Kompaktanlage mit einem Fassungsvermögen von 1000 l zum Einsatz. Diese besteht aus einem fahrbaren Tank, der mit Schlauch, elektrischer Pumpe und Überwachungsdisplay ausgerüstet ist. Bei Unterschreiten des Mindestbestandes erhält Oest eine entsprechende Bestellung, woraufhin unser Partner das Auffüllen des Vorratsbehälters per Tankwagen erledigt. Sowohl mit der Produktqualität als auch mit Handling und Service sind wir sehr zufrieden.“
Eine ähnliche Vorgehensweise ist im Bereich Getriebeöle vereinbart. Ein vorab festgelegter Mindestbestand an Oest-Getriebeölen ist immer am Lager. Dieser dient den Mitarbeitern bei Bedarf zum Nachfüllen an den von ihnen betreuten Maschinen. Der komplette Austausch erfolgt jeweils nach definierten Wartungsplänen. Die Anlieferung hierfür erledigt Oest just in time.
Schmierstofflieferant Oest und Fischerwerke profitieren
Aus Sicht von Einkaufsleiter Peter-Paul Vég profitieren beide Seiten von dieser strategischen Partnerschaft: „Es gehört zu unseren übergeordneten Zielen, leistungsfähige Systempartner für ganze Liefersegmente beziehungsweise Produktgruppen zu gewinnen. Denn die Betreuungskosten für Lieferanten sind angesichts der Aufwendungen für Datenstammpflege und Besuchstermine nicht zu vernachlässigen. Eine geringere Anzahl an Lieferanten bedeutet gleichzeitig auch weniger Bestellaufwand und damit höhere Effizienz.“
Ähnlich beurteilt dies auch Oest-Vertriebsleiter Gerald Wölfel: „Im Rahmen unserer mittlerweile 20-jährigen Partnerschaft konnten wir bei Fischer zahlreiche Optimierungen einbringen, die aus gemeinsamen Lernprozessen entstanden sind. Themen wie umweltgerechte Fertigung, Filtration, werkstoffgerechte Produktadaption haben wir über die Jahre mit begleitet.“
Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch das Oest-Entwicklungslabor am Stammsitz in Freudenstadt, in welchem eine kompetente Mannschaft aus promovierten Chemikern, Ingenieuren und Laboranten mit der Weiterentwicklung und konstanten Verbesserung der Oest-Produkte beschäftigt ist. Gerald Wölfel bekräftigt: „Ein neues Oest-Produkt wird nur dann eingeführt, wenn es hundertprozentig überprüft worden ist.“ Fischer-Einkaufsleiter Peter-Paul Vég resümiert: „Nur wenige Lieferanten haben im Hause Fischer einen solch guten Namen wie Oest.“ Für den Schmierstoffspezialisten ist dies Verantwortung und Ansporn zugleich, auch in Zukunft Bestleistungen zu erbringen.
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