Suchen

Kemper / BVH

Schweißrauch-Filtergerät im dritten Teil des Blechnet-Lesertests

| Autor: M.A. Frauke Finus

Auch das dritte Unternehmen unseres Lesertests hat nun das Schweißrauch-Filtergerät Maxi Fil von Kemper in Benutzung. Im direkten Vergleich zu älteren, anderen Modellen von Kemper heben die Schweißer der BVH Blechverarbeitung GmbH die verbesserte Absaugleistung hervor. Sogar bei größerer Entfernung saugt die Anlage den Schweißrauch nahezu vollständig ein.

Firmen zum Thema

Die Start-Stop-Automatik sorgt dafür, dass die Absaugung selbstständig startet, sobald das Schweißgerät in Betrieb geht.
Die Start-Stop-Automatik sorgt dafür, dass die Absaugung selbstständig startet, sobald das Schweißgerät in Betrieb geht.
(Bild: BVH)

Hier ist der Name Programm: Schon seit über 30 Jahren kennt man sich in Sinsheim bei der BVH Blechverarbeitung GmbH genau damit aus. Das mittelständische Unternehmen fertigt auf modernen Laser; Stanz- und Nibbelmaschinen sowie Abkantpressen alles von einfachen Blechzuschnitten bis hin zu komplexen Baugruppen. Die Kundenkartei umfasst dabei Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Möbel- und Lebensmittelindustrie, dem Laden- und Stahlbau und der Automobilindustrie. Die BVH unterstützt auf Wunsch bereits bei Konstruktion, Werkstoffauswahl und anschließender Qualitätssicherung.

Schweißrauch ist gesundheitsschädlich

In der Produktionshalle in Sinsheim sind neben den Bearbeitungsmaschinen auch drei Handschweißarbeitsplätze mit je einer MAG (Lorch M300Pro) und einer WIG (Lorch V30) Schweißanlage eingerichtet. Hier werden kundenspezifisch die unterschiedlichen Baugruppen zusammengeschweißt. „Durch das Aufschmelzen des Metalls entstehen Dämpfe, die gesundheitsschädlich sind, vor allem beim Schweißen von Edelstählen, denn diese beinhalten giftige Chromate und Nickelverbindungen“, erklärt Andreas Gebhard, Leiter der Produktion bei der BVH. Deswegen sind schon seit einigen Jahren drei andere Absauggeräte von Kemper im Einsatz. Die Modelle sind bereits älter, sodass Gebhard im Hinblick auf eine mögliche Filtergeräte-Modernisierung die Gelegenheit am Blechnet-Lesertest teilzunehmen, gern wahrgenommen hat. Im Einsatz ist jetzt also der Maxi Fil von Kemper: Er ist für mittleres Schweißaufkommen konzipiert und mit der anstehenden W3-Zertifizierung auch bei der Verarbeitung von Chrom-Nickel-Stahl einsetzbar. Kompakt gebaut, mit 360°-drehbarem Schlaucharm und auf Rollen ist das Filtergerät flexibel dort platzierbar, wo es gebraucht wird.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 7 Bildern

Der Schweißer vergisst die Absaugung nicht mehr

Gebhard hat sich selbst der Aufstellung der Anlage gewidmet, bereits nach nur 1,5 Stunden war das Schweißrauch-Filtergerät einsatzbereit. „Die Theorie der Bedienungsanleitung war sehr einfach in die Praxis umzusetzen, da das Thema Aufbau sehr gut beschrieben wird“, lobt Gebhard. Bei der BVH ist ein Maxi Fil in der Variante mit Start-Stop-Automatik, integrierter Beleuchtung und Schlaucharm im Einsatz. Die Start-Stop-Automatik ermöglicht, dass in dem Moment, in dem das Handschweißgerät gestartet wird, auch das Schweißrauch-Filtergerät anspringt. Dies ist durch einen Sensor möglich, der am Massekabel des Schweißgeräts befestigt wird. „Die Start-Stop-Automatik ist sehr vorteilhaft. Sie führt dazu, dass der Maxi Fil bei uns wirklich den ganzen Tag im Einsatz ist. Denn kein Schweißer kann jetzt die Absaugung vergessen. Außerdem ist die Bedienung denkbar einfach, da es nicht zu viele Einstellungsmöglichkeiten gibt, die nur verwirren würden“, so Gebhard weiter.

Im direkten Vergleich mit den älteren Geräten sind die Schweißer hoch zufrieden mit der Absaugleistung des Filtergeräts. „Die Absaugleistung, was für uns das Hauptkriterium darstellt, ist wesentlich besser als bei den alten Geräten. Dämpfe, die sich während des Schweißens entwickeln, werden zuverlässig und rückstandslos abgesaugt“, freut sich Gebhard. Gerade auch bei größerer Entfernung von der Schweißquelle zum Absaugtrichter sei die Absaugleistung hervorragend. „Der Ansaugtrichter ist größer, wodurch er einen größeren Arbeitsbereich abdeckt. Und als Sahnehäubchen obendrauf wird der Arbeitsbereich auch noch mit der integrierten LED-Beleuchtung angestrahlt“, fasst Gebhard die Vorteile zusammen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43013069)

Über den Autor

M.A. Frauke Finus

M.A. Frauke Finus

Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com