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Wälzlager/Dichtungen SKF kauft Blohm + Voss Industries

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der schwedische SKF-Konzern hat mit dem bisherigen Eigentümer Star Capital Partners den Erwerb von Blohm + Voss Industries, einem in Hamburg ansässigen Anbieter für Schiffskomponenten, vereinbart. Für die Übernahme von 100 % der Anteile wird SKF 80 Mio. Euro zahlen und dabei Nettoverbindlichkeiten/Cash im Wert von 18 Mio. Euro übernehmen, wie die deutsche SKF-Gesellschaft an Mittwoch mitteilt.

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Der Hamburger Schiffbauzulieferer Blohm + Voss Industries wird von SKF übernommen.
Der Hamburger Schiffbauzulieferer Blohm + Voss Industries wird von SKF übernommen.
(Bild: Blohm + Voss Industries)

Die Transaktion muss noch von den entsprechenden Aufsichtsbehörden genehmigt werden, heißt es weiter. Diese Akquisition entspreche der SKF-Strategie, sich durch ein komplettes Life Cycle Management als Partner für die Anwendungsentwicklung im Bereich maritimer Systeme zu positionieren.

Angebote von Blohm + Voss Industries und SKF ergänzen sich

Blohm + Voss Industries ist laut Mitteilung ein führender Hersteller und Dienstleistungsanbieter von Maschinen und Komponenten, die im Schiffbau zum Einsatz kommen. Dies seien unter anderem Wellenkomponenten (Dichtungen und Lager), Stabilisatoren und Ölabscheider. Das Unternehmen beschäftige rund 400 Mitarbeiter und sei aus der 1877 gegründeten Schiffswerft Blohm + Voss entstanden. Der Umsatz 2011/2012 habe sich auf rund 100 Mio. Euro belaufen, bei einer operativen Marge, die in etwa derjenigen der SKF-Gruppe entspreche.

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Nach Angaben von SKF ergänzen die Angebote und Fähigkeiten von Blohm + Voss Industries die SKF-Strategie im Bereich der Schifffahrtsindustrie.·Die Produkte von Blohm + Voss Industries hätten ähnliche Konstruktionsparameter und Produktionsprozesse wie andere SKF-Dichtungs- und Wälzlagerprodukte und würden damit das Produkt- und Dienstleistungsangebot der Schweden abrunden.

SKF stärkt mit Übernahme seine Position als Schiffbauzulieferer

„Wir freuen uns sehr, dass Blohm + Voss Industries zur SKF-Gruppe gehören wird. Die Synergien zwischen dem Marine-Portfolio der SKF und Blohm + Voss Industries werden dazu führen, dass SKF in Zukunft ein noch kompetenterer Partner für Erstausrüster und Endkunden bei wichtigen Wellenkomponenten für die Schifffahrtsindustrie und spezielle maritime Anwendungen sein wird“, sagt Tom Johnstone, Konzernchef der SKF-Gruppe.

„Wir sehen unsere Zugehörigkeit zur SKF-Gruppe sehr positiv. Die Kombination unserer Technologie, Strategien und Organisationen werden eine gute Basis dafür sein, dass SKF ein noch stärkerer Zulieferer für die Schifffahrtsindustrie sein wird“, meint Martin Johannsmann, Geschäftsführer von Blohm + Voss Industries GmbH.

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