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Investition ins Personal

SPS eröffnet zum Firmenjubiläum ein Qualifizierungszentrum

| Autor/ Redakteur: Frauke Finus / Frauke Finus

Die SPS Schiekel Präzisionssysteme GmbH, Hersteller von Dreh- und Frästeilen, hat sich zu ihrem 25-jährigem Firmenjubiläum in diesem Jahr selbst ein Geschenk gemacht: Anfang Februar ging das „SPS-Qualifizierungszentrum“ an den Start. Damit besteht nun die Möglichkeit, Mitarbeiter außerhalb der Produktion einzeln oder in kleinen Gruppen nach individuellen Plänen zu schulen.

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Die beiden „Lehrer“ Daniel Albrecht (rechts) und Jörg Kreßmann beim Unterricht.
Die beiden „Lehrer“ Daniel Albrecht (rechts) und Jörg Kreßmann beim Unterricht.
( Bild: SPS )

Ziel des neuen Zentrums sei es, die Stärken des Einzelnen zu aktivieren und die Schwächen zu reduzieren und alle Mitarbeiter auf einen Firmenstandard zu bringen, wie es heißt. Die Schulungsprogramme, die in der Regel zehn oder 15 Arbeitstage umfassen, dienen der Qualifizierung und sollen helfen, den bestmöglichen Einsatzplatz für die Mitarbeiter zu finden. Deshalb gehen nach Unternehmensangaben auch alle Neueingestellten zuerst zur Schulung ins Zentrum, damit sie die SPS-Standards verinnerlicht haben, bevor sie in die Produktion „entlassen“ werden.

Mitarbeiter ans Unternehmen binden

Chef der neuen Einrichtung ist der 29-jährige Zerspanungsmechaniker Daniel Albrecht, der schon bald den Brief als Industriemeister Metall in der Tasche haben wird. Ihm zur Seite steht Jörg Kreßmann, der sich als Rentner freut, dass er seine langjährigen Erfahrungen aus dem CNC-Ausbildungszentrum Dresden bei SPS in Dohna noch einbringen kann. Seit Februar haben 13 Kollegen auf der Schulbank gesessen und an einer modernen CNC-Einheit dazu gelernt, wie das Unternhemen mitteilt. Erste Schüler waren zwei Facharbeiter aus Polen, die bei SPS neu eingestiegen sind und die im Zentrum, das in Großcontainern auf dem Firmengelände untergebracht ist, eine Basisschulung erhielten.

Lara Knuth, die seit Februar 2017 als neue Geschäftsführerin das operative Geschäft bei SPS verantwortet, verfolgt die Arbeit der neuen Einrichtung mit Freude und Spannung. „Gute und motivierte Mitarbeiter sind das größte Kapital eines Unternehmens. Wir haben nun die Chance, unsere Mitarbeiter zu qualifizieren und zu schulen – und zwar intensiv, individuell und mit hoher Professionalität. Das wird das Leistungsvermögen von SPS stärken und die Bindung der Mitarbeiter an ihre Firma noch enger gestalten”, so die Managerin, die aus Berlin nach Dohna kam.

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