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STM und Bystronic

Strategische Partnerschaft im Bereich Wasserstrahlschneiden

| Redakteur: Melanie Krauß

Der österreichische Wasserstrahl-Spezialist STM hat die alleinigen Produktionsrechte an Bystronic-Wasserstrahl-Schneidanlagen erworben. Dieser Schritt soll den Beginn einer strategischen Partnerschaft markieren, bei der STM das Neugeschäft sowie das Tuning von Bestandsanlagen obliegt.

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Bystronic-Kunden werden bei STM Waterjet ab sofort wie Stammkunden behandelt. Der Kundenservice verbleibt bei Bystronic.
Bystronic-Kunden werden bei STM Waterjet ab sofort wie Stammkunden behandelt. Der Kundenservice verbleibt bei Bystronic.
(Bild: STM Stein-Moser GmbH)

Die neue strategische Partnerschaft sieht eine Arbeitsteilung zwischen Service und Produktion vor. Bystronic verantwortet weiterhin den Kundenservice und die Bereitstellung der Ersatzteile für Bestandsanlagen. Die Namensrechte verbleiben ebenfalls bei der Bystronic AG. Im Bereich Forschung und Entwicklung will STM die Anlagenkonfiguration vor allem in punkto Software und Komponenten so weit wie möglich markenübergreifend kompatibel gestalten. Die STM Wasserstrahl-Software Smartcut ist bereits mit dem Datenformat der Bystronic-Software kompatibel, heißt es. Langfristig sei zusätzlich die Entwicklung einer High End-Anlagenserie angedacht, die die konstruktiven Vorzüge beider Marken vereine.

Jürgen Moser, geschäftsführender Inhaber der STM Stein Moser GmbH geht davon aus, dass alle Beteiligten von dem Zusammenschluss profitieren werden.
Jürgen Moser, geschäftsführender Inhaber der STM Stein Moser GmbH geht davon aus, dass alle Beteiligten von dem Zusammenschluss profitieren werden.
(Bild: STM Stein-Moser GmbH)

Vom Neugeschäft abgesehen, hat das Venture für Mitarbeiter und Kunden so gut wie keine Auswirkungen, denn es soll weder Personal abgebaut noch migriert werden. „Dieser Schulterschluss macht das Arbeiten für alle Beteiligten attraktiver“, so Jürgen Moser, geschäftsführender Inhaber der STM Stein Moser GmbH. „Vor allem Anwender profitieren von doppelter Service-Power, gestärkter Infrastruktur, einem Plus an Know-how und einem breiteren Sortiment.“

Alle Betreiber von Bystronic-Wasserstrahl-Schneidanlagen weltweit können laut STM weiterhin auf den Workflow vertrauen und erhalten bis auf Weiteres Ersatzteile für alle Anlagen, die nach 2000 gebaut wurden. Gleichzeitig sollen sie vom Fullservice-Portfolio des STM Konzerns profitieren, der Bystronic-Kunden ab sofort wie Stammkunden behandelt. Dies beginne bei der Beratung durch spezialisierte Wasserstrahl-Applikationsingenieure, gehe über Vorzugskonditionen beim Kauf von STM Wasserstrahl-Schneidanlagen und -Komponenten bis hin zum Kundenservice für Anwender, die beide Systeme einsetzen.

Zusätzlich soll schnellstmöglich gewährleistet werden, dass das Bystronic Bysoft CAD/CAM-System auch in STM-Anlagen und die STM Smartcut-Software umgekehrt in Bystronic-Anlagen integriert werden kann. Obendrein will STM Waterjet am Standort Eben die Voraussetzungen für die Produktion des Modells Bystronic Byjet Flex schaffen. Im zweiten Schritt soll das Sortiment um eine neue Modellreihe ergänzt werden, die die Vorzüge beider Systeme vereint. Dabei können Bystronic-Anwender dem Unternehmen zufolge in den Bereichen Individualisierung, Micro-Cutting und Winkelfehler-Ausgleich (TAC) von STM-Know-how profitieren.

„Wir sind stolz darauf, dass wir für unser Wasserstrahl-Segment eine so ideale Zukunftslösung gefunden haben“, sagt Johan Elster, Leiter Business Unit Markets bei der Bystronic Sales AG. „Wir wissen die Marke Bystronic bei einem der erfolgreichsten Wasserstrahl-Pioniere in besten Händen und können mit vereinten Kräften in einem spannenden Wachstumsmarkt Akzente setzen, ohne uns zu verzetteln.“

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