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Trumpf Laserschweißen

Tolerante Anlage! Laserschweißzelle verzeiht Ungenauigkeiten im Blech

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Einstieg ins Laserschweißen wird nach Angaben von Trumpf jetzt so einfach wie nie: Dank des toleranten Laserschweißens mit Fusionline und dem Produktionsanlaufpaket. Neue Design- und Software-Komponenten vereinfachen die Bedienung weiter.

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Die Trulaser Weld 5000: Der Einstieg ins Laserschweißen wird laut Trumpf mit dieser Anlage so einfach wie nie – Dank der Möglichkeit zum „toleranten“ Laserschweißen mittels Fusionline und dem Produktionsanlaufpaket, wie es heißt.
Die Trulaser Weld 5000: Der Einstieg ins Laserschweißen wird laut Trumpf mit dieser Anlage so einfach wie nie – Dank der Möglichkeit zum „toleranten“ Laserschweißen mittels Fusionline und dem Produktionsanlaufpaket, wie es heißt.
( Bild: Trumpf )

Im Vergleich zum konventionellen Schweißen bietet das Laserschweißen eindeutige Vorteile, wie Trumpf betont: Bessere Schweißnahtqualität, hohe Festigkeit der Verbindung und schnellere Prozesszeiten. Ende 2016 präsentierte Trumpf mit der Trulaser Weld 5000 dann eine neue Laserschweißzelle, die das Laserschweißen deutlich vereinfacht, heißt es – für Experten wie auch für Einsteiger. Denn mit der Option „Fusionline“ beherrschr die Trulaser Weld 5000 das tolerante Laserschweißen, das einen Laserschweißprozess mit Drahtzuführung bezeichne, der das Schweißen von Bauteilen trotz existierender Spalten im Nahtverlauf erlaube. Zusätzlich könnten Anwender mit dem Produktionsanlaufpaket vom Trumpf.Know-how noch mehr profitieren: Denn auf Wunsch unterstützen Trumpf-Experten den Produktionsanlauf beim ersten Serienteil.

Konventionelle Schweißteile jetzt per Laser fügen

Laserschweißen ist bekannt für perfekte Ergebnisse und hochwertige Sichtnähte, wie Trumpf erklärt. Doch für die Gestaltung von Bauteilen für das Laserschweißen sei durchaus ein gewisses Know-how nötig. Die Konstruktion sollte dabei möglichst kleine Toleranzen zulassen – zumindest galt diese Faustregel bisher! Fusionline aber, stelle jetzt eine sinnvolle Ergänzung dar. Die neue Laserschweißtechnologie gibt sozusagen Starthilfe, präzisieren die Ditzinger: Mit diesem Verfahren ist es möglich, Ungenauigkeiten in Bauteilen beim Schweißvorgang auszugleichen und sogar Spalte bis zu 1 mm Breite zu schließen. Dabei lägen die Ergebnisse von Fusionline in Sachen Schweißnahtqualität und Prozessgeschwindigkeit deutlich über denen von konventionell geschweißten Bauteilen. So könnten Anwender dank der perfekten Kombination aus Laserstrahlführung, Optik und Schweißdraht-Zuführung wirtschaftlich per Laser schweißen, selbst wenn ihr Bauteilportfolio nicht im Hinblick aufs Laserschweißen optimiert sei. Das bedeutet: Viele für konventionelles Schweißen entworfene Bauteile können nun bearbeitet werden, ohne sie laserschweißgerecht umzugestalten. Die Anwender können zeichnungsgerecht fertigen – und zwar eine deutlich größere Bandbreite an Bauteilen als bisher.

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