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Rohrbearbeitung

Tragbares System vereinfacht Edelstahlverzweigungen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Das T-Drill-Verfahren führt nun eine mobile Maschine aus, wie es heißt. Edelstahlverzweigungen sollen sich damit noch leichter und produktiver herstellen lassen.

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Mit dem T-Drill T-65 SS gelingt es besonders einfach und ergonomisch, Verzweigungsstellen an Edelstahlrohren zu schaffen. Dabei spare das T-Drill-Verfahren von T-Drill aus Finnland einigen Aufwand ein, den andere Methoden mit sich brächten.
Mit dem T-Drill T-65 SS gelingt es besonders einfach und ergonomisch, Verzweigungsstellen an Edelstahlrohren zu schaffen. Dabei spare das T-Drill-Verfahren von T-Drill aus Finnland einigen Aufwand ein, den andere Methoden mit sich brächten.
(Bild: Tuukka Kiviranta)

T-Drill heißt auch das finnische Unternehmen, welches die Idee zu dem Verfahren hatte, dass eine patentierte Methode darstellt, um Auslässe für Abzweigverbindungen direkt am Basisrohr zu schaffen. Rohrverzweigung beziehungsweise -abzweigungen nach dem T-Drill-Verfahren angefertigt, werden dabei auch als Kragen, Aushalsen, mechanisches T-Stück oder einfach als T-Drill-Stücke bezeichnet. Der gesamte Prozess, angefangen mit der Pilotbohrung bis hin zu einem komplett plangedrehten Auslass, könne mit der neuen Vorrichtung T-Drill T-65 SS ohne weitere Systeme in drei Arbeitszyklen durchgeführt werden. Dazu gehören laut T-Drill Pilotlochfräsen, Aushalsen sowie Kragen und Plandrehen der Aushalsung respektive des Kragens.

Kein Schneiden, kein Schweißen beim Rohrverbinden

Die als leistungsstark bezeichnete T-Drill T-65 SS ist folglich ideal geeignet, um T-Verbindungen in nur wenigen Minuten bei Lochdurchmessern von 17 bis 54 mm und Hauptrohren mit Außendurchmessern bis maximal 300 mm herzustellen. Unter vergleichbaren Qualitätsanforderungen zu marktüblichen Flanschen würden viele Mehrkosten vermieden weil mit der T-65 SS das Schneiden der Rohre, die Ausführung von zwei Schweißnähten sowie der Montageaufwand eingespart würden. Besonders bei Rohren, die nach einer üblichen Schweißung poliert werden müssten, werde beim T-Drill-Verfahren dieser Mehraufwand vermieden, sowie die damit verbundenen Kontrollen. Anschließend kann das Zweigrohr mit dem Basisrohr durch orbitales Schweißen oder manuelles Schweißen verbunden werden, sagt T-Drill.

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Folgende Hauptmerkmale weise das neue System auf:

  • Universelles Spannsystem für Hauptrohre von 25 bis 114 mm;
  • Einfache Anpassung für die Aushalsung;
  • Schneller und einfacher Werkzeugwechsel;
  • Ergonomisches Design minimiert Belastung des Bedieners;
  • Stufenlos einstellbare T-Drill-Aushalsungsköpfe ermöglichen eine präzise Ausführung des Arbeit.

Zwei Handgriffe schaffen Erleichterung und Präzision

Den Impuls zur Entwicklung der neuen T-65 SS kam laut Hersteller aus dem Bedarf heraus, den Aushalsungsprozess für den Bediener zu erleichtern. Um dieses Ziel zu erreichen wurden außerdem an zwei Handgriffe gedacht, so die Finnen. Der erste Handgriff erleichtere das Durchbohren des Hauptlochs, der zweite Handgriff ermögliche die Seitenbewegung, welche aus dem Rundloch ein Langloch fräst. Diese Funktion reduziert die bisher nötige Kraft beim Durchbohren des Stahles. Die Anpassung an das Loch wurde ebenfalls vereinfacht und der Werkzeugwechsel verläuft mühelos und schnell, heißt es weiter. Mit diesem Modell könne der Bediener die Maschine kippen, um den Werkzeugwechsel für die verschiedenen Arbeitsabläufe durchzuführen. Die T-65 SS punktet laut Hersteller unter anderem im Bau- und Renovierungsbereich, sowie unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen bei Wartungs- und Reparaturvorgängen und in der Prozessindustrie.

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