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Trumpf bietet Lösungen für die Elektromobilität

| Redakteur: Frauke Finus

Im Rahmen der Hausmesse Intech haben Chief Digital Officer Mathias Kammüller und Chief Technology Officer Peter Leibinger Ende März über die Chancen der Elektromobilität gesprochen.

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Auf der Hausmesse Intech hat Trumpf Ende März unter anderem gezeigt, dass grüne Laser ideal für Anwendungen in der Elektromobilität geeignet sind.
Auf der Hausmesse Intech hat Trumpf Ende März unter anderem gezeigt, dass grüne Laser ideal für Anwendungen in der Elektromobilität geeignet sind.
( Bild: Trumpf )

„Viele Bauteile der Elektromobilität können nur mit dem Laser gefertigt werden“, so Leibinger. „Bei Trumpf bemerken wir eine steigende Nachfrage nach Lösungen für die Elektromobilität.“ Beispielsweise übernehme der Laser in der Batteriefertigung fast alle Schweißaufgaben. Die Fähigkeit Batteriezellen zu verschweißen, ohne dass die Elektronik Schaden nimmt, habe man aus der Medizintechnik abgeleitet. „Hier benutzen wir ähnliche Laser für das Verschweißen von Herzschrittmachern.“

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, habe man mit der von Philips erworbenen Laserdiodensparte nun deshalb neben Trumpf Photonics in Cranbury, New Jersey, USA, einen zweiten Lieferanten in der Gruppe.

Für die Digitalisierung fehlt es an qualifizierten Leuten

Zum Thema Digitalisierung äußerte Mathias Kammüller, dass Trumpf zum jetzigen Zeitpunkt gemessen an den eigenen Ansprüchen nicht so weit gekommen sei, wie man es sich vorgenommen hatte. „Von den rund 200 Mio. Euro Jahresumsatz, die wir mit neuen digitalen Produkten anvisiert haben, haben wir bisher rund 20 bis 30 Mio. erreicht.“ Dabei liege es nicht am finanziellen Aufwand, sondern es liege am Personal – und das obwohl Trumpf die Anzahl der IT-Mitarbeiter um die Hälfte erhöht habe. „Investitionen lassen sich steigern, aber Kompetenzen müssen erst mal innerhalb des Unternehmens aufgebaut werden.“ Sämtliche Führungskräfte von Trumpf durchlaufen derzeit ein Schulungsprogramm, um sich noch besser auf den digitalen Wandel vorzubereiten.

KI und AF

Künstliche Intelligenz und Additive Fertigung standen ebenfalls im Fokus der Intech.

„Mit künstlicher Intelligenz lässt sich aus den Daten unserer Maschinen neuer Nutzen für die Fertigung erzielen. KI steigert die Leistung der vernetzten Produktion und damit die Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Kammüller. Trumpf setzt KI unter anderem zur Qualitätssicherung bei der Herstellung von Laserflachbettmaschinen ein. Einen ausführlichen Beitrag zu KI bei Trumpf finden Sie hier.

Trumpf präsentierte auf der Intech auch Maschinen für den 3D-Druck. „Additive Fertigungsverfahren sorgen für Innovation in der Produktion. Sie eignen sich wie kaum eine andere Technologie zum Herstellen komplexer Formen und kleiner Stückzahlen“, so Leibinger.

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