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Verbindungstechnik

Verbindungssysteme für effektiven Löse- und Diebstahlschutz

| Autor/ Redakteur: Michael Pult / Stéphane Itasse

Sicherungssysteme sollen sensible Applikationen schützen. Dafür stehen nun Einpressbolzen zur Verfügung, die für maximale Sicherheit sorgen. Ein neu entwickelter Schraubenantrieb sorgt zudem dafür, dass solche Verbindungen auf herkömmlichem Wege unlösbar sind. Die bisherige Verarbeitungstechnik muss dafür nicht geändert werden.

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Gegenüber herkömmlichen Einpresssystemen mit rundem Schaft weist der Einpressbolzen Tripress einen trilobularen Querschnitt auf. (Bild: Arnold Umformtechnik)
Gegenüber herkömmlichen Einpresssystemen mit rundem Schaft weist der Einpressbolzen Tripress einen trilobularen Querschnitt auf. (Bild: Arnold Umformtechnik)

Wenn höchst sensible Applikationen vor falscher Handhabung geschützt werden müssen und es notwendig wird, falsche Begehrlichkeiten nach technischen Innovationen zu verhindern, dann müssen Sicherungsmechanismen und Zugriffsbeschränkungen zum Einsatz kommen. Speziell für diese Fälle wurden bereits in der Vergangenheit unterschiedliche Verbindungssysteme entwickelt – mit mehr oder weniger großem Erfolg.

Häufig sorgt spezieller Schraubenantrieb für Lösesicherung

Die Sicherung einer höchst sensiblen Applikation durch eine besondere Art von Verbindungselement wird seit vielen Jahren praktiziert. Die Anforderungen des Marktes an solche Verbindungslösungen sind recht komplex. Generell lassen sich diese in zwei Hauptgruppen untergliedern: und zwar in lösbare und unlösbare Verbindungen.

Lösbare Sicherheitsverbindungen werden überall dort eingesetzt, wo die Verbindung im Schadens- oder Reparaturfall gelöst werden muss. Neben einem erschwerten Lösen der Verbindung beziehen sich die Anforderungen in diesem Falle auf kostengünstige Bauteile und Betriebsmittel sowie auf eine hohe Betriebs- und Prozesssicherheit. Meist sorgt ein spezieller Schraubenantrieb, der das Öffnen der Verbindung nur mit einem dafür konzipierten Lösewerkzeug erlaubt für die Lösesicherung.

Unlösbare Verbindungen dagegen kommen vor allem in den Fällen zum Einsatz, wo Bauteile entweder nicht reparabel sind oder Verbindungen aufgrund von Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben nicht gelöst werden sollen und dürfen, wie beispielsweise in Airbag-Anwendungen oder bei Modulsicherungen von Solaranlagen. Neben der Unverlierbarkeit der Verbindungselemente verlangt der Markt hier geringe Montagekosten und eine hohe Prozesssicherheit.

Unlösbare Sicherheitsverbindungen oft teuer

Unlösbare Sicherheitsverbindungen werden zumeist durch Schweißen, Kleben, Nieten oder Klipsen realisiert. Sie sind zwar unverlierbar, aber oft nur teuer zu realisieren. Arnold Umformtechnik, Entwickler und Hersteller von höherwertigen Verbindungselementen für die Industrie, hat die Anforderungen des Marktes aufgenommen und im Bereich der unlösbaren Sicherheitsverbindungen mit zwei innovativen Lösungen neue Marktstandards gesetzt.

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