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Neu entwickelte, temperaturunabhängige Thermobloc-Werkzeugaufnahmen für Messtaster schaffen nach Angaben des Unternehmens jetzt Abhilfe und garantieren auch bei großen Wärmegefällen µm-genaue Messungen. Der Unterbau der neuen, temperaturunabhängigen Werkzeugaufnahmen besteht aus Materialien, die nahezu keinen Wärmegang zeigen und zusätzlich extrem wärmeisolierend wirken.
Ein Vergleich der K-Werte, also des Wärmeleitwertes der verwendeten Materialien, zeige dies deutlich: Während der sonst übliche Werkzeugstahl einen K-Wert von 81 aufweist, also gut wärmeleitend ist, haben die von M & H verwendeten Materialien Wärmeleitwerte von nur 1,5 W (Kxm). Sie sind also wärmeisolierend und nehmen die Wärme kaum auf. Damit dehnen sich die temperatur-unabhängigen Werkzeugaufnahmen, im Vergleich zu den 12 µm und mehr der herkömmlichen Werkzeugaufnahmen, innerhalb von 3 min nur noch um 1 µm aus, heißt es weiter.
Infrarot-Messtaster 40.00-TX/RX auch den Messtaster mit Funk-Datenübertragung erhältlich
Die Integration der Wärmeisolierung in die Werkzeugaufnahme des Messtasters gibt den Systemen noch zwei weitere wichtige Vorteile: Zum einen haben die temperaturunabhängigen Werkzeugaufnahmen die gleichen kleinen Abmessungen, wie die Standard-Werkzeugaufnahmen von M & H. Des Weiteren kann der wärmeisolierende Unterbau mit verschiedenen Tastermodellen des Unternehmens bestückt werden.
Deshalb kann M & H nach eigenen Angaben ab sofort sowohl den Infrarot-Messtaster 40.00-TX/RX als auch den Messtaster mit Funk-Datenübertragung 38.10-MINI als temperaturunabhängige Tastsysteme anbieten, jeweils mit der Zusatzbezeichnung -TI. Beide sind wahlweise mit Werkzeugaufnahmen HSK 40E, HSK 50E oder HSK 63A lieferbar.
In eingehenden Tests bei Maschinenherstellern haben sich diese Taster bereits bestens bewährt, heißt es weiter. Das Prinzip wurde weltweit zum Patent angemeldet.
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