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STM/Maximator Jet

Wirtschaftlich wasserstrahlschneiden

| Autor/ Redakteur: Sven Anders / Dietmar Kuhn

Das Trennen von Blechen oder auch anderen für die Wasserstrahltechnik geeigneten Materialien wird immer unter dem wirtschaftlichen Aspekt zu betrachten sein. Dabei spielt die Technologie eine wesentliche Rolle. Wie diese optimal gestaltet werden kann zeigen die Wasserstrahlspezialisten von STM und Maximator Jet beispielhaft.

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Der Wasserstrahl eignet sich zum Schneiden zahlreicher Werkstoffe. Im Bereich von Metallen ist das Wasserstrahlschneiden etabliert. Doch wie können dort die Prozesse wirtschaftlich und kosteneffizient gestaltet werden? Eine Antwort gibt der Spezialist STM Maximator Jet.
Der Wasserstrahl eignet sich zum Schneiden zahlreicher Werkstoffe. Im Bereich von Metallen ist das Wasserstrahlschneiden etabliert. Doch wie können dort die Prozesse wirtschaftlich und kosteneffizient gestaltet werden? Eine Antwort gibt der Spezialist STM Maximator Jet.
(Bild: STM/Maximator Jet)

Beim Schneiden mit dem Wasserstrahl nimmt erfahrungsgemäß die Schnittgeschwindigkeit bei steigendem Qualitätsanspruch ab. Diese Tatsache macht Kaufleuten immer zu schaffen, denn darum erfordert eine wirtschaftliche und gleichzeitig qualitativ angemessene Fertigung, Wissen und Fingerspitzengefühl.

Die Wertschöpfung steht und fällt praktisch mit der Schnittgeschwindigkeit, die wiederum abhängig von Material und Funktion des Werkstückes ist. Deshalb gewährleisten Hochleistungsanlagen zwar eine präzise, aber nicht automatisch rentable Produktion. Nicht so bei den Systemen der österreichischen und deutschen Wasserstrahlspezialisten STM und Maximator Jet. Denn die erfahrenen Pioniere haben die Konstruktion ihrer Anlagen konsequent auf Wirtschaftlichkeit getrimmt. Keine Power um jeden Preis, sondern nutzenorientierte Effizienz ist die Devise der Experten.

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Die Ergebnisse sind ein Modulsystem, das durch sein bis ins Detail durchdachtes Zusammenspiel bester Qualitätskomponenten überzeugt. Zu den Vorzügen von STM und Maximator JET zählen unter anderen die intelligente, integrierte Software: Für die Berechnung der Schneidparamater und Betriebskosten reicht eine Skizze in Form einer Datei im AutoCAD-Format. Zusätzlich werden in Minutenschnelle die entscheidenden Parameter zur Oberfläche, Schnittfläche und Stückzahl des Werkstückes erfasst. Mithilfe dieser Informationen errechnet die Software automatisch die Schneidzeit und -kosten, um das gewünschte Teil in entsprechender Stückzahl und Qualität herstellen zu können. Betreiber können zudem darauf vertrauen, dass alle wesentlichen Komponenten wie Hochdruckpumpe, Schneiddüse und Abrasiv dazu beitragen, dass unabhängig vom Material eines bestmöglichen Preis-Leistungs-Verhältnisses gewährleistet ist.

Beachtet man zudem, dass beim Wasserstrahlschneiden generell keine mechanischen Veränderungen und Nachbearbeitungen des Teils vorgenommen werden müssen, das Material bestmöglich ausgenutzt wird und Werkzeugwechsel an der Maschine sowie langwierige Fixierungsarbeiten entfallen, dann ist das Schneiden mit einer Wasserstrahlanlage eine unerreicht flexible, kostengünstige und zugleich praktische Lösung.

Anwender können diese mit der Maximator-Jet- und STM-Calculator-App auch jederzeit unterwegs nachvollziehen, die für 99 Cent erhältlich ist. Die Applikation gibt sowohl über die empfohlene Schnittgeschwindigkeit als auch über den Maschinenstundensatz und die Stückkosten pro Auftrag Auskunft. Mit diesem günstigsten „Wasserstrahl-Coach“ der Welt geben Maximator JET und STM auch Einsteigern ein selbsterklärendes Instrument an die Hand.

Die Schnittflächenqualität eines fertigen Werkstückes hat entscheidenden Einfluss auf die Gesamtkosten. Für eine qualitativ hochwertige Schnittfläche ist eine entsprechend geringere Schnittgeschwindigkeit erforderlich. Dies gilt auch für größere Materialstärken, bei denen hohe Schnittgeschwindigkeiten generell nicht möglich sind. Insgesamt wird in der Wasserstrahl-Industrie zwischen fünf verschiedenen Schnittqualitäten unterschieden: Der Trennschnitt empfiehlt sich zum Schneiden von Rohlingen und Halbzeugen mit einer geringen Schnittqualität und einem schnellen Vorschub. Mit dem feinen Trennschnitt werden Zuschnitte mit einem kleineren Vorschub geschnitten. Der Produktionsschnitt mit einer geringen Schnittqualität und einem schnellen Vorschub ist der gängigste Schnitt, da Vorschub und Schnittqualität ökonomisch ausbalanciert sind. Er eignet sich besonders für das Schneiden von Rohlingen und Halbzeugen. Der Qualitätsschnitt ist für die Fertigung von Zuschnitten mit geringer Oberflächenrauigkeit und hoher Präzision empfehlenswert, Präzisionsschnitte dagegen eher zum Schneiden von sehr feinen Konturen mit einer hohen Schnittqualität, geringer Oberflächenrauheit und einer Bauteilegenauigkeit im Mikrobereich. Kurz: ohne angemessene Schnittgeschwindigkeit kein wirtschaftlicher Erfolg. Die gute Nachricht: Die Schnittgeschwindigkeit kann durch die Anlagenkonfiguration signifikant beeinflusst werden. Dazu gehören Aspekte wie Arbeitsdruck, Düsendurchmesser oder Abrasivdosierung. Auch die Nebenkosten sind ein wichtiger Aspekt. Genau diese Faktoren sind von STM und Maximator Jet von Haus aus optimal konfiguriert und verhelfen konstruktionsbedingt zu erheblichen Kosteneinsparungen. Dazu gehören die sofortige Betriebsbereitschaft bei Anschalten und das automatische Ausschalten ebenso wie stufenlos regulierbare Hochdruckpumpen und erstklassige Schneidköpfe. Zusätzlich verhindert die automatische Berechnungsfunktion der integrierten Software Kalkulationsfehler und spart zudem Zeit. Die persönliche Unterstützung der Applikationsingenieure rundet den beispiellosen Service der Unternehmen ab. Nicht zu vergessen die Waterjet Calculator App, mit der Anwender alle wichtigen Parameter auch unterwegs ermitteln und als Düsendiagramm zusammengefasst ausdrucken können.

Bei Interesse können Anwender die Funktionalität von STM-Systemen auch im brandneuen STM-Testzentrum im österreichischen Eben und im ebenso neuen Wasserstrahlschneidzentrum des deutschen Systempartners Maximator Jet in Schweinfurt unverbindlich kennenlernen. Sie erhalten auf Wunsch auch einen kostenlosen Systemvorschlag inklusive Kosten-Nutzen-Analyse und können eigene Werkstücke kostenlos testschneiden. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, kann seit 2014 auch an den neuen „Hands-on“-Workshops im STM-Werk teilnehmen, bei denen alle anwendungstechnischen und betriebswirtschaftlichen Kniffe praktisch an der Maschine vermittelt werden.

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