Hans Weber Zuverlässig schleifen und entgraten

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die Hans Weber Maschinenfabrik setzt nach eigenen Angaben konsequent auf flexible Projekt-Ausführung sowie auf Zuverlässigkeit und Qualität seiner Maschinen. In Hannover zeigt das Unternehmen seine Technik in verschiedenen Baureihen seiner Schleif- und Entgratmaschinen.

Firmen zum Thema

Die Weber PT 1350 eignet sich unter anderem für das Entgraten und Verrunden von thermisch getrennten Teilen wie Laserschnitten.
Die Weber PT 1350 eignet sich unter anderem für das Entgraten und Verrunden von thermisch getrennten Teilen wie Laserschnitten.
(Bild: Hans Weber)

Die Weber-Schleiftechnik bietet für die verschiedenen Anforderungen in der Blechbearbeitung spezielle Lösungen. Die Trocken- und Nassschleifmaschinen erfüllen nach Unternehmensangaben sämtliche Aufgaben vom Oberflächenschliff, Kantenbrechen und -verrunden oder Entzundern bis hin zu dekorativen Schliffbildern. Verschiedene Funktionen lassen sich problemlos miteinander kombinieren. Die Maschinen sind bedienerfreundlich konstruiert, Anwender können sie leicht warten, umrüsten sowie be- und entladen, heißt es weiter.

Das Verrunden und Entzundern erfolgt mit der Weber DR Planetenkopftechnik oder der Weber MRB Multirotationsbürsttechnik. Diese Bearbeitungsstationen sind aus nebeneinander positionierten Einzelköpfen aufgebaut, deren Wirkungskreise sich weit überlappen. Diese Anordnung sorgt nach Unternehmensangaben für gleichmäßig hohe Oberflächenqualitäten über die gesamte Arbeitsbreite und biete dem Anwender Planungssicherheit sowie reproduzierbare Ergebnisse. Durch den platzsparenden Einbau der Bürstköpfe lassen sich mehrere Köpfe in einem Maschinenständer unterbringen. Verrunden und Radiusschleifen sowie Entzundern seien in einem Arbeitsgang möglich.

Keine störenden Oszillationsspuren

Für das Entgraten und Oberflächenschleifen kommen Schleifwalzen mit Endlosschleifbändern zum Einsatz. Die Weber-Technik schleift hier nach eigenen Angaben mit geradem Schliffbild ohne störende Oszillationsspuren ab einer Geschwindigkeit von 0,5 m/min. Dies sei besonders bei geschnittenen Blechteilen wichtig, die nach dem Entgraten und Verrunden einem vorgeschliffenen gebürsteten Blech gleichen sollen. Die Technik werde bevorzugt zum Entgraten und Verrunden von thermisch getrennten Teilen wie Laserschnitten, Brenn- und Plasmaschnitten in den Baureihen Weber PT, Weber TTSC und Weber MK verwendet. Dabei kommen in den Maschinen standardisierte Werkzeuge zum Einsatz, die am freien Markt stets verfügbar sind, heißt es weiter.

Speziell für individuelles Oberflächendesign setzt Weber seine CBF-Schleiftechnik ein. Dieses patentierte Verfahren ermöglicht nach Unternehmensangaben Schliffbilder mit einer individuellen Strichlänge und ist besonders bei Automobilzulieferern gefragt. Für die Bearbeitung von Teilen für den Automotivebereich und von Massenstanzteilen hat Weber die Baureihe NLCA im Portfolio. Sie beginnt bereits bei einer Arbeitsbreite von 300 mm und schleift grundsätzlich nass. Zum Einsatz kommen überwiegend die bewährten Bürsttechniken Weber DR und MRB, gelegentlich auch Schleifbänder als Ergänzung. Die Produktfamilie beinhaltet auch Waschmaschinen zur Reinigung der Teile vor dem Schleifen sowie Wasch-/ Trockenmaschinen, heißt es weiter. Auf Anfrage liefert Weber auch Komplettanlagen einschließlich Teilehandling und Wasseraufbereitung.

Hans Weber auf der Euroblech 2016: Halle 15, Stand E06

Noch mehr Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

(ID:44247236)