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Das ist ein attraktives Einsparpotenzial – besonders für Kunden mit CNC-Einheiten, die mit 100.000 oder 200.000 l fassenden, Zentralsystemen verbunden sind. Der 2PAQ-Einsatz hat den Kunden von Quaker in vielen Fällen geholfen, sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich effizienter zu werden. Erstens verbessern 2PAQ-Kunden durch die Senkung der Abwassermenge die Umweltverträglichkeit ihrer Prozesse und zweitens erwarten den Anwender folgende weitere Vorteile:
- Der Wasserverbrauch wird minimiert, weil die Reinigungsmittel zum Nachsetzen der Emulsionen wiederverwendet werden;
- Abwasseraufbereitungskosten werden gesenkt, weil erheblich geringere Mengen aufbereitet werden müssen;
- Kapitalinvestitionen in Ausrüstung zur Abwasseraufbereitung können gesenkt werden oder ganz wegfallen.
Zweiphasensystem hat sich bei den Anwendern bewährt
Ein Beispiel aus der Praxis soll hier den Wert von 2PAQ unterstreichen: Ein Kunde wollte gezwungenermaßen einen größeren Verdampfer installieren. Mit der parallelen Einführung von 2PAQ konnte nicht nur der Betrieb des alten Verdampfers für drei Monate im Jahr eingestellt und die damit verbunden Stromkosten gespart werden, sondern die Anschaffung des größeren Verdampfers wurde obsolet. Darüber hinaus hat 2PAQ gezeigt, dass es die Bearbeitungsleistung, insbesonders beim Schaumverhalten und der Stabilität der Emulsion, verbessert.
Derselbe Kunde, der eine borsäurefreie Version von 2PAQ nutzt, gibt jetzt nur einmal im Jahr Zusatzchemikalien in den Systemtank. Und das geschah nur aus Wartungsgründen. Somit hilft das Doppelsystem auch bei der Mengenreduzierung von sekundären Zusatzstoffen, was sich wiederum in barer Münze auszahlt. Das 2PAQ-Konzept bietet verschiedene Möglichkeiten aufgrund seiner beiden Ausgangskomponenten. Das Zweiphasensystem ersetzt viele (oft mehr als 20) Fluide, die ein Hersteller für seine Prozesse sonst bräuchte, um effizient zu sein.
2PAQ kann mit verschieden einstellbaren Mischungsverhältnissen zwischen dem alkalischem Reinigungsfluid und dem wasserlöslichen, öligen Medium arbeiten, um individuelle Emulsionen zu erhalten – durch geeignete Mischung kann ein breites Spektrum von Kühl-/Reinigungsmitteln erzeugt werden. Beispielsweise wird die Ölphase für Verfahren, die eine stärkere Schmierung erfordern, in einem größeren Verhältnis zur alkalischen Phase zugemischt, um etwa eine widerstandsfähigere Hochleistungs-Mikroemulsion zur Bearbeitung von Gusseisen, Stahl und Aluminiumlegierungen zu erhalten.
Wiederverwenden statt wegwerfen ist eine machbare Alternative
Durch die alkalische Phase kann 2PAQ auch als Reiniger fungieren. Wenn die Lösung gesättigt ist, kann sie, anstatt teuer entsorgt zu werden, zur Mengenregelung in den Kühlmittelbehälter gefüllt werden. Quaker 2PAQ verbessert bereits in 37 Zentralsystemen weltweit die Performance beim Einsatz von Kühlschmiermitteln. Die Abnehmer finden sich etwa in der Automobilindustrie und im Schwermaschinenbau, inclusive deren Zulieferern für Bremsen-, Motoren- und Getriebekomponenten. Die Kunden haben erhebliche Einsparungen erzielen können. Quaker installierte 2PAQ etwa in vier Zentralsystemen eines Bremssystemherstellers (Bild 2 – siehe Bildergalerie), der innerhalb eines Jahres 1000 Euro Biozidkosten, 18.000 Euro Nachfüllkosten und über 35.000 Euro Entsorgungskosten streichen konnte: Das entspricht einem jährlichen Betrag von über 54.000 Euro.
* Laurent Ilievski ist 2PAQ-Produktmanager der Quaker European Operations in Frankreich
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