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Blechnet trifft ...

... auf den Pionier des Leichtbaus

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Wer da meint, dass Leichtbau eine Trenderscheinung unserer modernen Zeit ist, der irrt gewaltig. Denn als der Friedrichshafener Graf Ferdinand von Zepplin im Jahre 1900 sein erstes Luftschiff in die Höhen steigen ließ, war der metallische Leichtbau notwendige Voraussetzung.

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Die „Spitze“ eines Zeppelins besteht aus einer geballten Stahl- und Aluminiumkonstruktion. Sie diente auch als Verankerung eines Zeppelins nach der Landung.
Die „Spitze“ eines Zeppelins besteht aus einer geballten Stahl- und Aluminiumkonstruktion. Sie diente auch als Verankerung eines Zeppelins nach der Landung.
( Bild: Kuhn )

Das Zeppelinsche Starrluftschiff, beziehungsweise seine Hülle, wurde von einem Skelett aus Trägern und Streben gehalten und stabilisiert. Das aus Tausenden von Metallprofilen und Rohren bestehende Gerippe sicherte dem Luftschiff die aerodynamische Form. Es war ein Mix aus Aluminium und Stahl aus dem das Gittergerüst aufgebaut war. Die Knotenpunkte waren sehr stabil, aber insgesamt gesehen knickte das Grüst bein einem möglichen Unglück, von denen es zahlreiche gab, ganz leicht in sich zusammen. Heutige Luftschiffe sind ähnlich gebaut. Sie bestehen jedoch nicht nur aus Leichtmetall sondern in der Mehrheit aus CFK-Werkstoffen. Blechbearbeiter hätten sicherlich viel Freude daran, gäbe es die einstigen Kolosse noch heute. Wer sich dafür und für die Technik interessiert sollte vielleicht mal das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen besuchen. Informationen kann man sich vorher aus dem Internet holen.

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