Bogacki/Späth

3D-Wasserstrahlschneidmaschine bringt ein Stück Freiheit

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Der Tisch der Anlage fasst Blechtafeln von 1500 mm × 3000 mm und die maximalen Blechdicken reichen mit 100 mm auch über das hinaus, was das Späth-Unternehmen in der Regel bearbeitet. „Es hätte auch eine Lasermaschine sein können, in die ich investiere. Doch nach reiflicher Überlegung habe ich mich im Hinblick auf die Flexibilität für die Wasserstrahlschneidanlage entschieden“, versichert Späth. Und wie es der Zufall so will, hat Späth derzeit einen Auftrag zu bearbeiten mit einem Teil, bei dem es sehr enge Stege auszuschneiden gilt. Wie er meint, wäre dies mit dem Laser nicht möglich gewesen. Außerdem sieht er im Energieverbrauch die Wasserstrahlschneidmaschine vor dem Laser. Im Übrigen lobt er das Wasserstrahlschneiden wegen der fehlenden Wärmeeinwirkungen an den Schneidkanten. „Somit haben wir etwaigen Verzug von vornherein eliminiert“, erklärt er. Für die Teile, die Späth auf der APW-3D-Wasserstrahlschneidmaschine bearbeitet, bekommt er in der Regel DXF-CAD-Dateien, die er, falls notwendig, mit IGEMS modifizieren oder ergänzen kann. In der Regel aber übernimmt er die Dateien direkt auf die Maschine. Krisha Bogacki, der Späth diese Maschine empfohlen hat, konnte ihm auch mit einem Tipp unter die Arme greifen, mit dem Späth die Daten nicht mehr neu zeichnen muss. Damit spart Späth auch eine Menge Rüstkosten ein, die man eigentlich gar nicht richtig planen kann. „Wenn wir die Zeichnungsdaten in die Maschine programmieren, dann kann ich eine exakte Kalkulation abgeben“, erläutert Späth.

Kleine Maschine bringt ganz große Leistung

Bogacki gibt ergänzende Informationen zur APW-Wasserstrahlanlage, die mit unterschiedlichen Pumpenleistungen ausgestattet werden kann. Bei Späth sind es 3800 bar bei 3,7 l Schneidmedium (Wasser und Abrasivmaterial), die pro Minute durchgesetzt werden. Dafür sorgt eine Antriebsleistung von 37 kW. Mit dem ausgewählten Fokussierrohr von 0,76 mm und einer Düsen von 0,3 mm kann Späth alle Materialien mit engsten Toleranzen schneiden. Das Abrasivmaterial ist ein ganz normaler Schneidsand. Die Komponenten der gesamten Anlage weden in der Regel von marktführenden Lieferanten beigestellt und trotz dieser hochwertigen Komponenten ist die 3D-Anlage sowohl mit den Investitionskosten als auch im laufenden Betrieb eine preiswerte Angelegenheit. Mit der Beratung und der Empfehlung, sich für die Wasserstrahlschneidmaschine zu entscheiden, fühlt sich Späth von Bogacki bestens bedient und betreut. Mit der Fertigungstechnik und mit Blick auf den Lohnzuschnitt ist Späth für die Zukunft gut aufgestellt.

(ID:42700950)