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Bogacki/Späth

3D-Wasserstrahlschneidmaschine bringt ein Stück Freiheit

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Im baden-württembergischen Erbach in der Nähe von Ulm führt Hermann Späth erfolgreich einen 10-Mann-Betrieb, der sich mit vielen Facetten der Metallbearbeitung befasst. Zur Abrundung seiner fertigungstechnischen Möglichkeiten hat er in eine neue 3D-Wasserstrahlschneidmaschine investiert und damit auch ein Stück unternehmerische Freiheit gewonnen.

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... bis am Ende der fertige Vogel vor dem Betrachter erscheint – eine klasse Leistung der kleinen 3D-Wasserstrahlschneidmaschine.
... bis am Ende der fertige Vogel vor dem Betrachter erscheint – eine klasse Leistung der kleinen 3D-Wasserstrahlschneidmaschine.
( Bild: Kuhn )

Unter den 3D-Schneidkopf seiner neuen Wasserstrahlschneidmaschine legt Hermann Späth eine etwa 500 mm × 500 mm messende Glasscheibe. Mithilfe eines Maßstabes bringt er sie in die richtige Position – schließlich hat er die Maschine erst seit ein paar Wochen in Betrieb genommen. An der neben der Schneidanlage installierten Steuerung betätigt er ein paar Knöpfe. Die Wasserstrahlschneidmaschine gibt die ersten zischenden Geräusche von sich. Der 3D-Schneidkopf wandert über die medienüberflutete Glasscheibe – erste Konturen werden sichtbar und machen zunehmend deutlich, dass es sich bei dem Gebilde um einen Adler handelt. Adler und Pferde – das sind die beiden Geschöpfe, die Späth als Demonstration für Besucher aus dem Spiegelglas mit exakten Konturen ausschneidet. „Wir sind eine ganz normale Bauschlosserei“, macht Späth deutlich und ergänzt: „Schwerpunkte setzen wir keine, denn wir machen praktisch alles, was der Kunde von uns wünscht.“ Natürlich ist der Metall verarbeitende Betrieb auf Treppen und Geländer für das Eigenheim, aber auch auf größere Objekte getrimmt. Dabei sind es meist nicht nur normale modern anmutende Dinge, die Späth mehrheitlich produziert, sondern vielmehr auch künstlerisch wertvolle Objekte, die unter die Kategorie Kunstschmiedearbeit fallen. Der agile und offensichtlich hoch motivierte Hermann Späth hat sein Unternehmen im Jahre 1998 gegründet, nachdem er in verschiedenen Unternehmen Erfahrungen gesammelt hatte – unter anderem auch in der Schweiz. Schmieden – das war schon immer seine große Leidenschaft und Besuchern gibt er von seinem handwerklichen Können an einem schon älteren Schmiedehammer immer eine Kostprobe.

Schönes aus Metall ist immer gefragt

Seine Kunden hat Späth vor allem im Umkreis von 200 km um Erbach herum. Doch seine Leistungen und sein Können sind auch im benachbarten Ausland sehr gefragt. Mit seinen Kapazitäten ist Späth in der Lage, aus allem, was aus Metall ist, etwas Schönes zu machen. Doch nun, da er in eine neue APW-3D-Wasserstrahlschneidmaschine investiert hat, besteht die Möglichkeit, auch andere Werkstoffe wie Holz, Glas und Stein zu bearbeiten und diese mit Metallen gestalterisch in Einklang zu bringen. Aber vorrangig bringt Späth seine Bleche in Form. „Mit der Wasserstrahlschneidmaschine habe ich mir ein Stück mehr Freiheit in das Unternehmen geholt“, erklärt er. „So bin ich nicht mehr Spitz auf Knopf auf die Lieferzeiten angewiesen und kann gegenüber meinen Kunden sehr schnell reagieren“, konstatiert er. „Wissen Sie“, sagt er, „manchmal müssen wir sehr schnell sein, um vorne dabei zu sein, und alles muss exakt passen.“

Mit der 3D-Wasserstrahlschneidmaschidie Kapazitäten erweitert

Für Späth ist es bedeutend, dass er kein reiner Lohnbetrieb ist. Der überaus kreative Handwerker will seine eigenen Vorstellungen und Ideen in die von ihm gefertigten Lösungen einbringen. Mit der APW-3D-Wasserstrahlschneidmaschine wird sich dies aber ein bisschen ändern. Denn auf der Anlage, die er bei dem Schweinfurter Unternehmen Peter Bogacki e. K. gekauft hat, will Späth seine Dienstleistungen und den Betrieb der Schneidanlage weiter ausbauen. Bogacki ist unter anderem Hersteller und Vertrieb von APW-Wasserstrahlschneidmaschinen.

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