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Handling und Robotik Abgestimmtes Anlagenkonzept bewältigt auch schwere Coils

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Die FN Profilblech GmbH in Niederdorf stellt Profile in vielfältigen Formen, Geometrien und Abmessungen für Dach und Wand sowie für Fassaden- und Hallenbauer her. Diese Produkte entstehen aus unterschiedlichen Materialien: Stahl und Aluminium, und sie werden kundenspezifisch vom Coil gefertigt. Das erfordert höchste Flexibilität im Platinenzuschnitt, die mit einer neuen GSW-Bandanlage erreicht wird.

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Coils aus unterschiedlichen Werkstoffen und Oberflächen sind für die FN Profilblech Center GmbH das Basismaterial für hochwertige und elegante Profile und Verkleidungen. Bild: Kuhn
Coils aus unterschiedlichen Werkstoffen und Oberflächen sind für die FN Profilblech Center GmbH das Basismaterial für hochwertige und elegante Profile und Verkleidungen. Bild: Kuhn
( Archiv: Vogel Business Media )

Coils – so weit das Auge reicht. Fast die Hälfte der Hallenfläche ist damit bedeckt. Da finden sich ungeöffnete, teilweise abgearbeitete, breite und schmale, welche aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. Allein daran kann man schon erkennen mit welcher Produktvielfalt die FN Profilblech Center GmbH im sächsischen Niederdorf zu tun hat.

„Um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen und das Angebot möglichst breit zu gestalten, brauchen wir eine hohe Flexibilität“, sagt Stefan Aichele, Geschäftsführer der FN Profilblech Center GmbH. „Wir hatten zwar eine Bandanlage in Betrieb, aber die genügte unseren Anforderungen nicht.“ Aichele spielte zum Zeitpunkt der Entscheidung, das war irgendwann im Herbst 2008, mit dem Gedanken, mehr machen zu können als die Mitbewerber.

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Das hieß, dass der Wunsch nach dickeren Blechen erfüllt werden musste. „Die meisten von uns machen nur bis 2, 3 mm und wir wollten auch bis 4 mm Blechdicke gehen können“, verrät Aichele, zu dessen Betrieb sieben Mitarbeiter gehören.

Häufige Coilwechsel verlangen ein flexibles Anlagenkonzept

Im Maschinen- und Anlagenbauer GSW Schwabe AG aus dem niederrheinischen Kempen fand Aichele den geeigneten Partner, der seine Wünsche erfüllen konnte. Doch Liebe auf den ersten Blick war es nicht, wie Aichele und auch Benjamin Schwabe, Vorstand der GSW Schwabe AG, einhellig bestätigen. Aichele wollte damals eine Bandanlage aus deutscher Produktion und musste als Jungunternehmer auch die Kosten im Auge behalten. Obwohl er sich schon für ein anderes Fabrikat entschieden hatte, haben die beiden Partner Aichele und Schwabe die Sache in letzter Minute und zur Zufriedenheit beider noch umgebogen.

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