CAD/CAM-Software

Alma und Asco Data schließen sich in Deutschland zusammen

| Redakteur: Frauke Finus

Durch den Zusammenschluss mit Asco Data verstärkt Alma seine Präsenz nicht nur in den deutschsprachigen Ländern um zahlreiche renommierte Referenzen und wird zu einem der führenden Anbieter auf dem deutschen Markt der CAD/CAM-Software für die Blechbearbeitung.
Durch den Zusammenschluss mit Asco Data verstärkt Alma seine Präsenz nicht nur in den deutschsprachigen Ländern um zahlreiche renommierte Referenzen und wird zu einem der führenden Anbieter auf dem deutschen Markt der CAD/CAM-Software für die Blechbearbeitung. (Bild: Alma / Asco Data)

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Alma und Asco Data, zwei Anbieter von CAD/CAM- Software für die Blechbearbeitung, haben letzte Woche verkündet, dass sie sich zusammenschließen. Die Inhaber von Asco Data haben entschieden, ihre Anteile vollständig an Alma zu verkaufen.

Durch diesen Zusammenschluss erweitert die neue Unternehmensgruppe mit den Namen Alma-Asco ihr Angebot an CAD/CAM-Software und wird mehr Ressourcen für die Finanzierung neuer innovativer Produkte im Umfeld von Industrie 4.0 in einer internationalen Umgebung freisetzen, wie es heißt. So sollen die Fusion der beiden deutschen Unternehmen sowie das Zusammenlegen der Produktpaletten von Alma und Asco Data vorbereitet werden. Mehrere Schritte werden in diesem Sinne eingeleitet.

Der 1979 gegründete französische Software-Hersteller Alma, der als CAD/CAM-Spezialist für 2D-/3D-/Rohrschneiden und Roboterschweißen weltweit auf dem Gebiet der automatischen Verschachtelung bekannt ist, ist seit 1999 mit seiner Tochtergesellschaft Alma GmbH in Blaubeuren in Deutschland vertreten.

Bereits 1977 stattete Krupp Asco, das 1994 zu Asco Data wurde, eine russische Werft mit seiner Software für vollautomatisches Schachteln für CNC-Brennschneidmaschinen aus. Im Laufe der Jahre entwickelt Asco Data hochautomatisierte und individualisierte Lösungen für die Arbeitsvorbereitung und Steuerung komplexer 2D-Schneid-, Stanz- oder Fräsmaschinen und nimmt einen festen Platz auf dem Markt der CAD/CAM-Lösungen für die Blechbearbeitung ein.

CAD/CAM-Software für die Blechbearbeitung

Durch den Zusammenschluss mit Asco Data verstärkt Alma seine Präsenz nicht nur in den deutschsprachigen Ländern um zahlreiche renommierte Referenzen und wird zu einem der führenden Anbieter auf dem deutschen Markt der CAD/CAM-Software für die Blechbearbeitung, wie die Unternehmen mitteilen. Das Ziel wird durch ein schnelles Bündeln von Ressourcen sowie einer besseren geografischen Abdeckung erreicht, da Alma in Süddeutschland und Asco Data in Norddeutschland ansässig sind.

„Durch die Übernahme kann sich Asco Data an ein Unternehmen mit 140 Mitarbeitern und einem Umsatz von 13 Mioo. Euro anlehnen, das finanziell solide aufgestellt und international ausgerichtet ist, wodurch der Fortbestand unseres Know-how und die Investitionen unserer Kunden garantiert werden“, erklärt Andreas Meier, CEO von Asco Data.

Aufbau eines einheitlichen Angebots für Industrie 4.0

Mit einer zusammengerechneten Erfahrung von rund 80 Jahren sind Alma und Asco Data nach eigenen Angaben die ältesten Akteure im Bereich CAD/CAM-Software für die Blechbearbeitung in Frankreich und Deutschland. In immer komplexeren Technologien garantiert diese Konzentration unübertroffenen Fachwissens die Qualität der Lösungen, die die beiden Software-Hersteller zusammen anbieten. Aufgrund der Interaktionsmöglichkeiten, der Agilität und des hohen Automatisierungsgrades der offenen Lösungen beider Hersteller steht dieses Gesamtangebot in einer langfristigen Perspektive voll und ganz mit den Grundsätzen von Industrie 4.0 im Einklang, wie es heißt.

„Durch den Zusammenschluss wird der Mehrwert des Angebots der Gruppe erhöht, um den Anforderungen der Kunden beider Unternehmen dauerhaft gerecht zu werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den individuellen Kundenlösungen. Dabei wird das Know-how von Alma und Asco Data bestmöglich genutzt, um letztlich alle Produkte auf der Plattform Alma CAM zusammenzuführen, der vor zwei Jahren eingeführten neuen Software-Generation von Alma“, erklärt Emmanuel Jeantet, Geschäftsführer der Alma GmbH.

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17.11.16 - Egal, wie man es dreht und wendet: gefühlt an jeder Ecke wird von „Industrie 4.0“ gesprochen, egal ob die Beteiligten etwas mit Produktionsprozessen zu tun haben oder nicht. Als Ingenieur im Produktmanagement eines mittelständischen Unternehmens, das CAM-Software entwickelt und vertreibt, sehe ich die inflationäre Anwendung des Begriffs für viele Bereiche kritisch. lesen

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