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Gräbener Maschinentechnik

Als Botschafter des Landes NRW mit dem Innovations-Förderpreis ausgezeichnet

| Redakteur: Dietmar Kuhn

„Was gibt es Schöneres, als mit guten Beispielen werben zu können?“, fragte Christa Thoben beim 6. Zukunftskongress in Neuss. Daher war es für die NRW-Wirtschaftsministerin mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers „eine Freude, zwei Botschafter des Landes“ mit dem „Förderpreis für innovative mittelständische Unternehmen“ auszuzeichnen, darunter mit der Gräbener Maschinentechnik GmbH & Co. KG eines der Graebener Group.

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NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (li) und NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichten den Innovations-Förderpreis an Dr. Theodor Gräbener (3.v.li) und Dieter Kapp. Bild: Gräbener
NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (li) und NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichten den Innovations-Förderpreis an Dr. Theodor Gräbener (3.v.li) und Dieter Kapp. Bild: Gräbener
( Archiv: Vogel Business Media )

Gräbener Maschinentechnik sei „beispielgebend“, so die Ministerin. Das Unternehmen stehe zu seiner ethischen Verantwortung, beweise Treue zum Standort wie zu seiner qualifizierten Belegschaft, schaffe ein „gutes Klima für ein förderliches Miteinander“ im Unternehmen, sei international aufgestellt, bringe neben der permanenten Weiterentwicklung bestehender Produkte auch neue zur Marktreife.

Innovationen von Gräbener hervorgehoben

Dabei hob die Ministerin neben dem stetigen Fortschritt bei der Entwicklung von Maschinen zur Herstellung von Großrohren – beispielsweise für Offshore-Windparks oder den Pipeline-Bau – für Kunden in aller Welt vor allem die Herstellung von Bipolarplatten für Brennstoffzellen sowie Maschinen zur Herstellung von Schiffsdecksektionen hervor. Im Bereich der Brennstoffzellentechnologie sei der Mittelständler bereits seit einigen Jahren aktiv, könne im Hydroforming-Verfahren metallische Bipolarplatten unter Serienbedingungen ökonomisch produzieren, ehrte Thoben die Geschäftsführenden Gesellschafter, Dr. Theodor Gräbener und Dieter Kapp.

Neben den Innovationen im Kleinen sei Gräbener zudem führend auf dem Gebiet buchstäblich großer Innovationen, so die Ministerin weiter. Beispielsweise habe das Unternehmen den Schiffbau revolutioniert, indem es bei der Meyer Werft in Papenburg inzwischen zwei vollautomatische Tailor-Welded-Plates-(TWP)-Anlagen installierte, die, nachdem Gräbener-Plattenfräsen die Schweißkanten vorbereitet haben, aus einzelnen Blechen verschiedener Dicke im Laser-Hybrid-Schweißverfahren Schiffsdecksektionen herstellen.

„Damit hat Gräbener frühzeitig auf globale Wachstumsmärkte gesetzt“, lobte Thoben. Weil die Werthenbacher wüssten, „dass man immer wieder neu überlegen muss. Sie sind im besten Sinne kreativ“ und wüssten zugleich, dass sie dazu ihre Mitarbeiter benötigten. Thoben: „Unternehmen wie diese geben der Wirtschaft ein Gesicht.“@

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