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EMO Hannover 2011

Beim Schleifen sind zunehmend Gesamtsysteme gefragt

Differenziert sind die Anforderungen der globalen Märkte an Schleifmaschinen: Zum einen werden hochflexible High-End-Gesamtsysteme verlangt, zum anderen standardisierte und preiswerte Schleifmaschinen. Die EMO Hannover 2011 wird das breite Angebot umfassend widerspiegeln.

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Komplettbearbeitung, Kombibearbeitung, einfachere Programmierung und Technologieunterstützung sorgen beim Schleifen für hohe Produktivität. In-Prozess-Messsysteme gewährleisten eine gleichbleibend hohe Qualität der Werkstücke. (Bild: Studer)
Komplettbearbeitung, Kombibearbeitung, einfachere Programmierung und Technologieunterstützung sorgen beim Schleifen für hohe Produktivität. In-Prozess-Messsysteme gewährleisten eine gleichbleibend hohe Qualität der Werkstücke. (Bild: Studer)

„Der Anwender verlangt heute eine flexible Maschine, die mit mehreren Achsen ein großes Teilespektrum abdeckt“, skizziert Rochus Mayer, Geschäftsführer für Verkauf und Service der Junker Gruppe in Nordrach, die für ihn wichtigsten Trends und Entwicklungen bei Rundschleifmaschinen. Ebenso sollte aber auch „die Möglichkeit der Automation bestehen“.

Junker zeigt Hochgeschwindigkeits-Schleifmaschine auf der EMO 2011

Auf der EMO wird Junker nach Mayers Angaben die Hochgeschwindigkeits-Schleifmaschine „Grindor Speed“ für das Außen- und Innenrundschleifen eines großen Teilespektrums präsentieren. Mit der Maschine ist neben dem klassischen Bearbeitungsverfahren wie Einstechschleifen auch das Junker-Schälschleifverfahren möglich.

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Die Schleifmaschine ist mit CBN- oder Diamantschleifmittel ausgestattet, eigne sich für kleine Losgrößen bis hin zur Serienfertigung und gewährleiste eine hohe Produktivität. Von der diesjährigen EMO „als führender Messe für Europa“ erwartet der Junker-Geschäftsführer „ein breites Publikum, dem wir unsere branchenübergreifenden Schleifkonzepte präsentieren können“.

Eine zunehmende Bedeutung des Unrund- und Polygonschleifens auf Rundschleifmaschinen macht Urs Baumgartner, Leiter Verkauf und Marketing bei der L. Kellenberger & Co. AG, St. Gallen (Schweiz), als Trend aus. Demzufolge erhöhten sich auch die Anforderungen an diese Technologie. Des Weiteren verlange der Kunde heute verstärkt „die Ausarbeitung und den Verkauf von Gesamtlösungen für konkrete Anwendungen anstelle des reinen Maschinenverkaufs“.

Automatisierte Fertigungssysteme werden beim Schleifen zunehmend nachgefragt

Zudem werden automatisierte Lösungen im Universalbereich stärker angefragt, „zum Teil auch auf Märkten, die derartige Lösungen bisher nicht unbedingt favorisierten“. Weitere Trends seien die Integration verschiedener Technologien auf einer Maschine, beispielsweise Hartdrehen, und steigende Anforderungen an die Verfügbarkeit der Anlagen und den Service-Support.

Hinzu komme bei vielen Kunden der Wunsch „nach einer optimalen, auf die Anwendung bezogenen Lösung, zum Beispiel im Schleifkopfbereich“. Diese Forderung zu erfüllen, sei möglich aufgrund einer großen Variantenvielfalt.

Kellenberger zeigt Schleifmaschinen für viele Verfahren auf der EMO Hannover 2011

Unterschiedliche Anforderungen bestehen auf den globalen Märkten: „Einerseits gibt’s die Forderung nach High-End-Lösungen auf den hochentwickelten westlichen Märkten und andererseits nach auf Markt- und Anwenderbedürfnisse zugeschnittenen preiswerten Lösungen, vor allem in den sogenannten Wachstumsmärkten.“ Auf der EMO zeigt Kellenberger einen großen Teil seiner Maschinenpalette, angefangen vom Koordinatenschleifen übers Rund- und Unrundschleifen bis hin zum Flach- und Profilschleifen inklusive des flexiblen Schleifcenters FCG-2. Auf der Messe will Baumgartner unter anderem „Trends erkennen, bestehende Kundenbeziehungen vertiefen, laufende Projekte weiterbringen und neue Kontakte knüpfen“.

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