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Stopa Bleche im Automatiklager lagern statt in Regalen stapeln

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Der Streckmetall- und Lochblechhersteller Mevaco versorgt seine Bearbeitungsmaschinen jetzt prozesssicher aus einem automatischen Stopa Compact Blechlager. Eine Steigerungsrate bei den Produktionsaufträgen von rund 400 % und Bestellmengen von eins bis zehn haben die Mevaco GmbH in Schlierbach vor Herausforderungen gestellt.

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Weil Mecavo für alle Bleche Bewegungsprofile in den Stammdaten der Lagerverwaltungssoftware hinterlegen kann, steigt die Prozesssicherheit bei rutschigem Material.
Weil Mecavo für alle Bleche Bewegungsprofile in den Stammdaten der Lagerverwaltungssoftware hinterlegen kann, steigt die Prozesssicherheit bei rutschigem Material.
(Bild: Stopa)

Vor diesem Hintergrund hat man sich für eine neue Lagerstrategie entschieden. Die bisher staplerbedienten Regale wurden gegen ein Compact Automatiklager von Stopa eingetauscht. Seit der Inbetriebnahme des Lagers arbeitet Mevaco nach eigenen Angaben wesentlich produktiver und wirtschaftlicher. Es sind viele Nebenzeiten entfallen, zum Beispiel der Suchaufwand und etwa 23.000 Staplerfahrten im Jahr. Daher geht der Betreiber von einer Amortisation des Lagers nach sechs Jahren aus. In dieser Kalkulation ist der verringerte Aufwand an manuellen Tätigkeiten ebenso berücksichtigt wie der Fortfall von Maschinenstillstandszeiten, der daraus resultiert, dass die Anlagen jetzt direkt an das von der Stopa Anlagenbau GmbH, Achern-Gamshurst, gelieferte Lager angebunden sind. Weil Mevaco für alle Bleche Bewegungsprofile in den Stammdaten der Lagerverwaltungssoftware hinterlegen kann, steigt die Prozesssicherheit bei rutschigem Material. Zudem lassen sich kurze Zykluszeiten beim Versorgen der Bearbeitungsmaschinen erzielen, indem man die besondere Dynamik des Lagers nutzt. Der jeweiligen Vorgabe entsprechend bewältigt das RBG seine Fahraufträge entweder mit hohen oder niedrigen Beschleunigungs- beziehungsweise Geschwindigkeitswerten. Das Compact Lager ist bei Mevaco 7,5 m hoch, fast 49 m lang und 5,5 m breit. Die Wareneingänge werden über das von Stopa entwickelte Lagerverwaltungssystem im eigenen ERP-System gebucht. Stopa hat die Lagerverwaltung so angepasst, dass sich die betreffenden Mitarbeiter mit nur einer Bedienoberfläche vertraut machen müssen. Da das Lager mit Tandemstationen ausgestattet ist, kann das RBG jeweils eine Flachpalette mit Material vorlagern, während die angegliederten Maschinen noch Bleche von einer anderen Palette bearbeiten. Streckmetalle produziert Mevaco unter anderem aus Blechtafeln, die das Stopa Compact auf einem Scherenhubtisch auslagert.

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