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Bleche maßgeschneidert querteilen und arrondieren

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Sämtliche Richtwalzen sind dabei über Gelenkwellen angetrieben und mit Stützrollen gegen eine mögliche Durchbiegung ausgerüstet. Alle Lager werden über eine automatische Fettschmierung versorgt (Bild 2).

Herzstück der Konfektionslinie ist eine Kantenarrondieranlage

Am Richtmaschinenein- und -ausgang befindet sich eine doppelt einstellbare Bandseitenführung, die dort fest montiert ist, um so für einen mittigen Bandlauf zu sorgen.

Der Mittellauf ist gerade für die nachfolgende Maschine, eine Vertikalrichtmaschine mit elf Rollen zum Richten der Säbeligkeit, von Bedeutung. Die Vertikalrichtmaschine ist ausgelegt für Bandbreiten bis 80 mm und Banddicken von 4 bis 5 mm, und dies immer in Relation zur jeweiligen Bandbreite.

Die Bedienung erfolgt über zwei Handräder im Blocksystem. Bei Bandbreiten über 80 mm wird das Gerät motorisch aus dem Arbeitsbereich gefahren. Das Herzstück der Kolk-Anlage ist die Kantenarrondieranlage mit vier Arrondierstationen und vier Glättwalzenstationen zum Glätten des sogenannten Hundeknochens, der durch den seitlichen Druck der Arrondierrollen am Band entstehen kann. Der Schnittgrat, der durch das Längsteilen entsteht, muss gerundet beziehungsweise weggewalzt werden.

Schnittbruchkante wird geglättet

Die Schnittbruchkante wird ebenfalls geglättet, sodass in den meisten Fällen eine spanabhebende Nachbearbeitung entfallen kann.

Alle vier Arrondierstationen tragen eingestochene Profile in den Arrondierrollen, die jedoch, und darin liegt das besondere Know-how, über vier Abstufungsstationen zum gewünschten Endradius führen. Das heißt, dass jeder Rollensatz eine etwas veränderte Rillenform hat (Bild 3).

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