Simulation Cenit veröffentlicht neues Release der 3D-Simulationsplattform Fastsuite E2

Redakteur: Stefanie Michel

Cenit bringt das neue Release R2020.7 der Fastsuite E2 auf den Markt. Die neue Version der 3D-Software bietet erweiterte Funktionalitäten, die die digitalen Lücken zwischen Design, Simulation, Konstruktion und Produktion schließen sollen.

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Mit der Funktion Fastsuite Circular Linking Motions (Unterstützung linearer und kreisförmiger Näherungen zur Berechnung der Werkzeug-Wegbewegungen) kann die Gesamtzykluszeit auf vielen Werkzeugmaschinen deutlich reduziert werden.
Mit der Funktion Fastsuite Circular Linking Motions (Unterstützung linearer und kreisförmiger Näherungen zur Berechnung der Werkzeug-Wegbewegungen) kann die Gesamtzykluszeit auf vielen Werkzeugmaschinen deutlich reduziert werden.
(Bild: Cenit)

Mit dem neuen Release R2020.7 schließt Fastsuite E2 die Lücke zwischen der Konstruktions- und Produktionsplanung. Funktionen wie Geometrievergleich von Bauteilversionen sollen es Anwendern ermöglichen, den kompletten Lebenszyklus von Produkten und Werkstücken mit Konstruktionsänderungen und Varianten während eines Automatisierungsprojekts zu verwalten. Daran schließt auch eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit bei der Erstellung von Produktbaugruppen an, so der Hersteller Cenit.

Um die verschiedenen Stadien eines Produkts über einen Fertigungsprozess hinweg zu verwalten, bietet das neue Release von Fastsuite E2 die Möglichkeit, eine hierarchische Gruppe von Bauteilversionen zu definieren, die dasselbe Produkt in der Simulation repräsentieren. Nicht selten erhalten Roboterprogrammierer oder Planungsingenieure neue Konstruktionsvarianten eines Produkts, das bereits in einem Projekt verwendet wird. Um die Unterschiede zwischen den Produktversionen zu erkennen, bietet das neue Release einen schnellen Vergleich der beiden Teile an, der die Abweichungen visuell darstellt. Mithilfe dieser Analyse können Anwender die Auswirkungen der jeweiligen geometrischen Änderung auf die bereits programmierten Operationen und ausgeführten Schritte überprüfen und entscheiden, ob diese unverändert beibehalten werden oder ob ein Update erforderlich ist.

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Neben der Rücksendung aller Layout-Daten und Vorrichtungsentwürfe im Step-Format ist es nun auch möglich, ein Hüllvolumen des Arbeitsbereichs von Automatisierungssystemen zu erzeugen, das ebenfalls im Step-Format exportiert werden kann. Der resultierende Volumenkörper kann in der Fastsuite E2 genutzt werden, um Störräume im Vorrichtungs- und Werkzeugbau zu erkennen und Verriegelungszonen in der Offline-Programmierung zu definieren.

Effiziente Ausnutzung der Arbeitszellen durch bessere Maschinen- und Roboterprogramme

Zu den weiteren Bestandteilen des neuen E2-Releases gehört die Funktionalität, kreisförmige Verkettungsbewegungen zwischen den Operationen zu erstellen. Vor allem für Anwender von 3D-Laserschneidmaschinen stelle dies einen Pluspunkt dar: Verkettungsoperationen, die aus kreisförmigen statt linearen Bewegungen bestehen, tragen dazu bei, die Gesamtzykluszeit auf vielen Werkzeugmaschinen zu reduzieren und ruckartige Bewegungen auf der Maschine zu vermeiden.

Ein weiteres Novum der neuen Software-Version: Die bestehenden Flächen- und Seitentangenten-Operationen unterstützen nun auch lineare und kreisförmige Näherungen zur Berechnung der Werkzeugweg-Bewegungen. Dadurch lasse sich die Anzahl der Werkzeugweg-Elemente unter Beibehaltung der geforderten Prozesstoleranz und des Durchhangs reduzieren.

Die ebenfalls neu verfügbare Versiegelungstechnologie bietet eine nun eine verbesserteVisualisierung des Prozessergebnisses und zeigt dem Anwender sofort, wo der Prozess wirksam ist und in welcher erwarteten Qualität und Deckungsmenge das Versiegelungsmaterial auf die Geometrien aufgetragen wird.

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