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Trennverfahren Compositebearbeitung mit dem Wasserstrahl

| Autor/ Redakteur: Ralf Möller / Peter Königsreuther

Weil CFK- und GFK-Bauteile verstärkt in den Fokus der industriellen Serienproduktion rücken, stellt sich für viele Unternehmen auch die Frage nach einer wirtschaftlichen, prozesssicheren Nachbearbeitung dieser Werkstoffe. Vieles spricht für das Wasserstrahlschneiden als günstige Möglichkeit.

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Der Trend, Faserverbundwerkstoffe in vielen Branchen immer öfter einzusetzen, verlangt nach effektiven Bearbeitungsmethoden, wie etwa dem Wasserstrahlschneiden.
Der Trend, Faserverbundwerkstoffe in vielen Branchen immer öfter einzusetzen, verlangt nach effektiven Bearbeitungsmethoden, wie etwa dem Wasserstrahlschneiden.
(Bild: Flow Europe)

Komponenten aus carbonfaser- und glasfaserverstärkten Verbundwerkstoffen werden in der Industrie aufgrund ihrer Stabilität und Leichtigkeit immer stärker eingesetzt. Damit wird auch die Frage nach dem richtigen Bearbeitungsverfahren immer wichtiger. Flow Europe sieht gute Chancen, diese Frage mit dem Wasserstrahlschneiden beantworten zu können.

Steter Umgang mit der Technikmacht den Meister

Verglichen mit vielen herkömmlichen, zerspanenden Trennverfahren, gilt das Wasserstrahlschneiden immer noch als relativ neue Methode für diesen Einsatzzweck. Mittlerweile hat sich das Verfahren aber stärker etablieren können und erobert immer größere Marktanteile. Die Vorteile des Trennens mit Wasser sind folgende: Es tritt keine Delamination oder thermische Beeinflussung der geschnittenen Materialien auf. Gleichzeitig überzeugt das Wasserstrahlschneiden durch die große Bandbreite an bearbeitbaren Materialien. Kombiniert mit den richtigen Fertigungskonzepten, schneidet eine Wasserstrahlanlage auch Composites sehr präzise und ist sowohl in der Luft- und Raumfahrtindustrie als auch im Fahrzeug- und Maschinenbau oder in Lohnschneidbetrieben eine produktive Alternative zu üblichen Trennverfahren. Carbonfaserverstärkte Kunststoffe schälen sich im Rahmen der Faserverbundwerkstoffe aktuell als das Material der Zukunft heraus. Zunächst für die Luft- und Raumfahrt entwickelt, hat dieser Werkstoff aufgrund seiner materialspezifischen Eigenschaften heute in zahlreichen Industriebereichen Einzug gehalten. Die wesentliche Frage, wenn es um die Bearbeitung von CFK-Materialien geht, ist wie diese Komponenten wirtschaftlich und umweltschonend geschnitten oder gebohrt werden, ohne dass das Material qualitativ beeinträchtigt wird. Das Wasserstrahlschneiden kann eine Antwort liefern, wie viele Anwender der Flow-Anlagen bestätigen, denn es erlaubt ein sauberes, staubfreies Schneiden und Bohren, ohne Delaminationen zu verursachen.

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Da es sich um ein sogenanntes Kalttrennverfahren handelt, kommt es auch zu keinerlei thermisch bedingter Beeinflussung der Schnittkante, zumal der Wasserstrahl kühlend wirkt. Wie bei jedem speziellen technischen Prozess, steigen aber auch beim Wasserstrahlschneiden die Erfahrung und das entsprechende Know-how und damit die Qualität der hergestellten Produkte erst mit der Zeit. Viele Firmen schaffen daher keine eigene Wasserstrahlanlage an, sondern geben ihre Produkte bei spezialisierten Dienstleistern in Auftrag, die jahrelange Erfahrung haben und somit ideale Lösungen schaffen können.

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