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Simufact Roundtable

Damit man vorher weiß, was hinterher rauskommt

| Autor: Frauke Finus

20-jähriges Jubiläum der Simufact Engineering GmbH, neustes Mitglied der MSC-Familie, die für dieses Event neue Thematik der Schweißstruktursimulation – viel Grund zur Freude gab es bei der 16. Auflage des Simufact-Roundtables letzte Woche in Marburg.

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„Simulation verstehen wir als Instrument, die Innovation in die Industrie zu übersetzen“, erklärte Michael Wohlmuth, Geschäftsführer und CEO von Simufact.
„Simulation verstehen wir als Instrument, die Innovation in die Industrie zu übersetzen“, erklärte Michael Wohlmuth, Geschäftsführer und CEO von Simufact.
( Bild: Finus )

Mit 170 Teilnehmern war der Roundtable so groß wie nie. Vom 19. bis 21. Mai drehte sich in der Stadt an der Lahn alles rund um Prozesssimulation. Hierbei wurden zum ersten Mal beim Roundtable beide Kernkompetenzen abgedeckt, das Fügen und die Umformtechnik. Die Software-Produkte Simufact-Forming für die Umformsimulation und Simufact-Welding für die Schweißstruktursimulation basieren auf moderner Softwaretechnologie für die nichtlineare Simulation. „Simulation verstehen wir als Instrument, die Innovation in die Industrie zu übersetzen“, erklärte Michael Wohlmuth, Geschäftsführer und CEO von Simufact.

Die Simulatoins-Experten aus Hamburg durften sich in diesem Jahr über einen besonderen Ehrengast freuen. Dominic Gallello, CEO der MSC Software Corp war extra für den Roundtable aus den USA angereist. Denn schon seit Jahren wurde mit MSC Software zusammengearbeitet, nun ist Simufact seit kurzem eine Tochter von MSC. Beide Parteien freuen sich sehr über diesen Zusammenschluss. „Wir läuten mit diesem Jahr eine neue Ära ein. MSC und Simufact zusammen in einer Familie bedeutet, dass wir zusammen strategisch stärker am Markt auftreten können“, erklärt Wohlmuth. Die Freude wird auch in Gallellos Worten deutlich: „Wir verstehen unser Konzept wie das einer Einkaufs-Mall. Jeder Partner von uns bleibt bestehen und bringt seine Kompetenzen in unser Gesamt-Angebot ein, sodass wir unseren Kunden das Beste bieten können.“

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Simulation macht es einfacher

Zur Eröffnung der Konferenz sprach Dr. Norbert Dölle, Daimler AG, die Keynote. Er erklärt, dass Hardwareversuche zu reinen Bestätigungsversuchen werden sollen. Die eigentliche Trail-and-Error-Erprobung der Fahrzeuge finde bereits in der Simulation statt. „Besonders die vielen verschiedenen Materialien, die miteinander verbunden werden, stellen eine Herausforderung für die Fügetechnik dar.“ Dank Simulation kann diese Herausforderung gemeistert werden.

Mit insgesamt 25 Fachvorträgen und einer begleitenden Ausstellung konnten sich die Teilnehmer umfassend über Prozesssimulation und ihre Anwendungsbereiche in der Fertigungsindustrie informieren.

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Über den Autor

Frauke Finus

Frauke Finus

Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com