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Spannsysteme Der erste elektromechanische Schraubstock der Welt ist da!

Redakteur: Peter Königsreuther

Roemheld konnte den ersten Schraubstock dieser Art außerdem so entwickeln, dass er einen automatischen Spannbackenwechsel erlaubt. Hier noch mehr Informationen...

Premiere: Roemheld hat es geschafft, den ersten serienreifen, elektromechanischen Schraubstock mit automatisiertem Spannbackenwechsel zu entwickeln. Das mache ihn sehr feinfühlig!
Premiere: Roemheld hat es geschafft, den ersten serienreifen, elektromechanischen Schraubstock mit automatisiertem Spannbackenwechsel zu entwickeln. Das mache ihn sehr feinfühlig!
(Bild: Roemheld)

Als erster Spannmittelhersteller bringt er einen serienreifen elektromechanischen Schraubstock auf den Markt, heißt es weiter. Das Spannelement der Marke „Hilma“ funktioniert ohne Mindestdruck und kann deshalb überall eingesetzt werden, wo sehr kleine Spannkräften benötigt werden und ein besonders feinfühliges Vorgehen erforderlich ist. So ließen sich auch filigrane Werkstücke mit geringen Wanstärken verzugsfrei spannen. Der elektromechanische Schraubstock eignet sich aufgrund seines Aufbaus übrigens auch für Anwendungen, bei denen ein Kontakt des Bauteils mit Hydrauliköl unerwünscht ist.

Die günstigere Art der Werkstückspannung braucht keinen Druckerzeuger

Vor allem im Vergleich zu Spannsystemen, die hydraulisch oder pneumatisch betätigt werden, biete der Neuling eine einige weitere Vorteile. So sind ihre Beschaffungs- und Betriebskosten niedriger, denn wegen des Strombetriebs wird kein zusätzlicher Druckerzeuger an der Maschine benötigt. Auch müssen die Spannkräfte nicht überwacht werden, weil alle Kraftmomente über den Motor erfasst werden, erklären die Pioniere aus Hilchenbach.

Das Spannsystem gilt als ausgesprochen prozesssicher, was der permanenten Selbsthemmung der mechanischen Spindel geschuldet ist, denn so wird die Spannkraft auch ohne Stromzufuhr aufrechterhalten.

Ein wesentlicher Pluspunkt des elektromechanischen Schraubstocks ist auch seine Einsatzflexibilität. Denn die steuerbaren Spannhübe könnten auch für große Weiten individuell dimensioniert werden. Sämtliche Funktionen lassen sich in vorhandene Maschinen- oder Anlagensteuerungen integrieren oder über eine gesonderte Steuerung regeln, die Roemheld für Spannsysteme anbietet, wie es weiter heißt.

Erste Anwendungen überzeugen, weitere Systeme dieser Art sind in der Mache!

Darüber hinaus eignet sich der Neuzugang für eine Automatisierung des Werkstückrüstens, betont der Hersteller. Ganze Teilefamilien könnten so ohne manuellen Eingriff in nur einem Spannsystem automatisiert gefertigt werden. Guido Born, Produktbereichsleiter Werkstückspannsysteme bei Roemheld, verweist auf positive Praxiserfahrungen: „In bereits laufenden Anwendungen haben besonders die feine Einleitung von Spannkräften und der automatischer Backenwechsel gefallen. Der Anwender lässt wissen, dass sich die Anlage sehr schnell gerechnet hat.“

Guido Born, Produktbereichsleiter Werkstückspannsysteme bei Roemheld: „Weil das Spannelement der Marke Hilma ohne Mindestdruck funktioniert, kann es überall eingesetzt werden, wo sehr kleine Spannkräften gebraucht und besonders feinfühlig gearbeitet werden muss.“
Guido Born, Produktbereichsleiter Werkstückspannsysteme bei Roemheld: „Weil das Spannelement der Marke Hilma ohne Mindestdruck funktioniert, kann es überall eingesetzt werden, wo sehr kleine Spannkräften gebraucht und besonders feinfühlig gearbeitet werden muss.“
(Bild: Roemheld)

Mit dem neuen elektromechanischen Schraubstock startet Roemheld seine Innovationsoffensive in der Werkstück-Spanntechnik. „Mit Technologie-Innovationen wollen wir speziell in der Corona-Pandemie den Blick in die Zukunft richten“, so Born. Auch für andere bewährte Spannsysteme seien elektromechanische Ausführungen in Entwicklung. Sie würden in naher Zukunft ebenfalls vorgestellt. Darüber hinaus kündigte er weitere Innovationen wie eine Spannkraftermittlung an der Spannstelle mittels Sensorik und Wegmesssensoren bei hydraulischen Spannsystemen an.

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