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Salvagnini

Die Abkantpresse hat eine neue Adresse

| Autor/ Redakteur: Frauke Finus / Frauke Finus

Mitte Juni haben sich offiziell die Tore von Salvagnini Robotica, dem neuen Projekt von Salvagnini in Bezug auf Roboteranwendungen, geöffnet: Mit dem innovativen Werk im Ort Brendola haben sich die Italiener das Ziel gesetzt, die neue Robotik-Sparte zum Exzellenz-Zentrum des Abkantens zu machen.

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Mitte Juni wurde das Werk Salvagnini Robotica eröffnet. Es befindet sich nur 8 km vom Unternehmenshauptsitz in Sarego entfernt.
Mitte Juni wurde das Werk Salvagnini Robotica eröffnet. Es befindet sich nur 8 km vom Unternehmenshauptsitz in Sarego entfernt.
( Bild: Salvagnini )

Im Werk Salvagnini Robotica werden Abkantpressen und den damit verbundene Roboteranwendungen entwickelt und gefertigt. Die Entstehung des Robotik-Projekts ist nach Unternehmensangaben ein weiter Abschnitt der Entwicklung von Salvagnini in Richtung Abkantpressen 4.0. Ziel sind Biegelösungen, die intelligent und darauf ausgerichtet sind, den Wirkungsgrad der Verfahren zu verbessern. Denn immer häufiger stellt die Biegephase den Flaschenhals der Produktion dar, einen Schnittpunkt, an dem alles zusammenläuft, der überwunden werden muss, um den Produktionsfluss einzuhalten.

„Die Abkantpressen stellen einen strategischen Hebel für die Entwicklung von Salvagnini dar: es handelt sich um ergänzende Technologien für alle anderen Angebote, die sich für die Roboterimplementierung in autonomen Fabriken eignen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, in diese Richtung zu investieren und schon vor Monaten das Projekt Salvagnini Robotica ins Leben gerufen. Wir haben nicht vor der allgemeinen Ansicht Halt gemacht, dass der Markt des traditionellen Biegens gesättigt ist, weil wir davon überzeugt sind, dass die Abkantpresse von Salvagnini, also unser Angebot des traditionellen hochwertigen und stark innovativen Abkantens 4.0 große Verbreitung finden wird”, sagt Tommaso Bonuzzi, Marketingleiter bei Salvagnini.

Qualitätssprung für die Abkantpresse

„Im Produktionskontext von Sarego wurde dieser Maschinentyp in den letzten Jahren durch das exponentielle Wachstum aller übrigen Produkte von Salvagnini ein wenig in den Hintergrund gerückt”, erklärt Giulio Farina, der zur Leitung von Salvagnini Robotica abberufen wurde. „Daher haben wir beschlossen, diesem Produkt zu einem Qualitätssprung zu verhelfen, indem wir ihm eine eigene Produktionsstätte gewidmet haben, die sich auf diese Technologie und die mit ihr verbundenen Anwendungen konzentriert. Es wurde daher ein bereits existierendes Gebäude erworben, das wir dann auf gezielte und innovative Weise vollkommen renoviert haben.“

Das neue Werk verfügt über eine Produktionsfläche von 4.000 m2 und dient in dieser Startphase der Fertigung von manuellen Abkantpressen B3, die heute in 14 Modellen von 2 bis 5 m und für 60 bis 400 t erhältlich sind. Sobald das gesetzte Ziel von etewa 100 Maschinen pro Jahr erreicht sein wird, ist die Fertigung von in die Abkantpressen integrierten Roboteranwendungen vorgesehen, die Roboformer, die augenblicklich noch in Sarego entwickelt werden.

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