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DMG Mori hat automatisierte Fertigungslinien im Visier

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Den Fahrplan für das laufende Jahr verkündete DMG Mori auf der traditionellen Hausausstellung in Pfronten. Neben den Eröffnungen der neuen Headquarter in der Schweiz und in Tokio, wird die Automation eine stärkere Rolle spielen.

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Mit Tempo in die Zukunft: Dr. Masahiko Mori (li.) und Dr. Rüdiger Kapitza treiben das Wachstum von DMG Mori Seiki voran.
Mit Tempo in die Zukunft: Dr. Masahiko Mori (li.) und Dr. Rüdiger Kapitza treiben das Wachstum von DMG Mori Seiki voran.
( Bild: Kroh )

DMG Mori gibt weiter Gas und zwar sowohl bei neuen Maschinen als auch beim Ausbau der weltweiten Standorte. „Wir haben im Unternehmen ein ordentliches Tempo drauf”, betonte Dr. Rüdiger Kapitza, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori Seiki AG, auf der Pressekonferenz während der traditionellen Hausausstellung. So wurden allein in Pfronten acht Weltpremieren gezeigt, für das ganze Jahr 2014 sind 24 geplant.

Europazentrale entsteht im schweizerischen Winterthur

Die Eröffnung der neuen Europazentrale im schweizerischen Winterthur kündigte Kapitza für den Oktober an. Dort werden dann 200 Mitarbeiter beschäftigt sein. Das Headquarter in Tokio soll am 17. und 18. Juli eröffnet werden. Es verfügt über einen Showroom mit 1350 m2 und ein Schulungszentrum.

21 Produktionswerke hat DMG Mori derzeit weltweit. „Dort erreichen wir 2014 eine Kapazität von rund 20.000 Maschinen”, sagte Dr. Masahiko Mori, Präsident der DMG Mori Seiki Company Limited. Als Kompetenzzentrum für Produktionsdrehmaschinen mit bis zu drei Revolvern sowie Einspindel- und Mehrspindel-Drehautomaten wird Gildemeister Italiana in Bergamo modernisiert. Über 15 Mio. Euro werden in ein 1000 m2 großes Technologiezentrum und neue Montage- und Fertigungsflächen (1200 m2) investiert.

Pfronten bekommt XXL-Center für Großmaschinen

Die Neueröffnung ist für Anfang Juni geplant. Dann startet in Bergamo auch die Produktion der NLX2500-Universaldrehmaschinen für den europäischen Markt mit 100 Stück pro Jahr. „Wir wollen uns dann im internen Wettbewerb zwischen Japan und Italien verbessern”, erklärte Mori. Der Standort hat darüber hinaus eine Kapazität von etwa 380 Maschinen pro Jahr.

Ebenfalls im Juni soll das XXL-Center in Pfronten fertiggestellt werden. Das Montagewerk für Großmaschinen hat eine Gesamtfläche von 1071 m2, eine Hallenhöhe von 16 m und eine Krankapazität bis 100 t. Insgesamt sind bis zu vier Großmaschinen gleichzeitig montierbar. Das Center ist für den Aufbau von bis zu zwölf DMU-600-P-Maschinen pro Jahr ausgelegt.

Automatisierung stärker im Fokus

Stärker im Fokus von DMG Mori wird zukünftig die Automatisierung stehen, wo man Analyse, Beratung und Umsetzung anbieten will. Dazu hat das Unternehmen vier Automations-Segmente definiert, die von der maschinenintegrierten Automation mit Rund- und Linearspeicher bis zu Fertigungslinien mit Paletten-, Portal- und Roboterhandling reichen. „Vor allem in dem Bereich der Gesamtlösungen für die Großserienfertigung werden wir in den nächsten ein bis zwei Jahren erheblich mehr einsteigen”, kündigte Kapitza an.

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