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Dayton Progress und Misumi Druckstücke für schräge Oberflächen

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Der Stanznormalienhersteller Dayton Progress bietet gefederte Druckstücke speziell für schräge Oberflächen an.

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Der Stanznormalienhersteller Dayton Progress bietet gefederte Druckstücke speziell für schräge Oberflächen an.
Der Stanznormalienhersteller Dayton Progress bietet gefederte Druckstücke speziell für schräge Oberflächen an.
(Bild: Misumi/Dayton)

Das Einsatzgebiet von gefederten Druckstücken ist bekanntermaßen weit gefächert. Es beginnt beim Fixieren und Positionieren von häufig auszuwechselnden Bauteilen, zieht sich über das Arretieren von beweglichen Komponenten bis hin zum An- und Abdrücken im Vorrichtungs- und Werkzeugbau. Der Einsatzbereich beschränkt sich dabei auf 0° schräge Oberflächen bei öl-freien Ausführungen bis hin zu maximal 5° schrägen Oberflächen bei geschmierten Ausführungen.

Der Stanznormalienhersteller Dayton Progress bietet gefederte Druckstücke speziell für schräge Oberflächen an. Das Tochterunternehmen der japanischen Misumi Corporation unterscheidet dabei zwei Varianten. Variante 1 ist bei einer bis zu 30° schrägen Oberfläche einsetzbar. Bei Variante 2 ist der Kolben selbst als Sechskant ausgeführt, die Funktion des Druckstücks ist bis zu einer 15° schrägen Oberfläche gewährleistet. Das Setzverhalten der Feder geht nach Unternehmensangaben dabei gegen Null. Eine zusätzliche Besonderheit letzterer Bauart liege in der vereinfachten Montage und Demontage der Druckstücke mittels handelsüblichem Gabelschlüssel oder Steckschlüssel mit Innensechskant, heißt es weiter.

Montage-/Demontagewerkzeug benötigt keinen zusätzlicher Ansatzraum

Da die Kolbenöffnung ebenfalls sechskantförmig ausgeführt ist, ist im Falle eines Bruchs des Kolbens die Demontage des defekten Druckstücks durch die Verwendung eines Inbus weiterhin möglich. Während bei Druckstücken mit rundem Kolben die Ansatzstelle für Montage-/Demontagewerkzeuge meist im Bereich erhöhter Verschmutzungsgefahr liegt und dieser vor der Demontage zunächst entfernt werden muss, liegt der Sechskantkolben außerhalb dieser Zone, weshalb das Druckstück insgesamt unempfindlicher gegenüber Schmutzablagerungen ist. Außerdem ist für das Montage-/Demontagewerkzeug kein zusätzlicher Ansatzraum zu schaffen.

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