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Tafelscheren-Know-how Einmalig! Kulissengeführte Servoelektro-XL-Tafelschere

| Redakteur: Peter Königsreuther

Alle Schikanen habe Boschert in der G-Electro Cut 4006 implementiert. Sie wurde speziell für Hast-Metallverarbeitung als übergroße Tafelschere konzipiert. Hier erfahren Sie mehr...

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Diese kulissengeführte Tafelschere G-Electro Cut 4006 von Boschert arbeitet vollelektrisch mit einer Kombination aus AC-Servomotor und Riementrieben – das ist einmalig!
Diese kulissengeführte Tafelschere G-Electro Cut 4006 von Boschert arbeitet vollelektrisch mit einer Kombination aus AC-Servomotor und Riementrieben – das ist einmalig!
(Bild: Boschert)

Hast-Metallverarbeitung im baden-württembergischen Albstadt ist zwar noch ein sehr junges Unternehmen, doch Gründer und Geschäftsführer Siegfried Strobel verfügt über jahrelange Erfahrung in der Blechbearbeitung. Zusammen mit einem fest angestellten Mitarbeiter und zwei variabel einsetzbaren Aushilfskräften produziert er in seiner gut 600 m² großen Halle Blechteile für den Einsatz im Bausektor. Das Spektrum reicht von Muster- und Einzelteilen bis hin zu Losgrößen von 400 Stück.

„Zu 98 % verarbeiten wir Aluminium. Aber wir können auch mit Stahl und Edelstahl umgehen“, sagt Strobel. Unternehmen aus der Sonnenschutz- und Metallbaubranche sowie Fassaden- und Fensterbauer aus der Region zählen zu seinen Kunden. „Die Leibungen der Fenster in den neuen Gebäuden der Outletcity Metzingen sind zum Beispiel von uns“, merkt Strobel an. Seine Auftraggeber schätzten vor allem seine Flexibilität, die schnelle Verfügbarkeit der Teile und die hohe Qualität der Albstädter Produkte. Um diese Erwartungen erfüllen zu können, muss die natürlich maschinelle Ausstattung der Werkstatt passen. Und Boschert gehört den Systemlieferanten, die solche Anlagen bauen können.

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Viel Boschert-Blau in der Albstädter Werkshalle

„Ich kenne die Qualität und Performance Maschinen von Boschert schon lange“, betont Strobel. Deshalb könne man bei Neuinvestitionen recht schnell entscheiden. Ein Blick in die Halle offenbart deshalb auch viel Boschert-Blau, in Form von Stanzen der Typen Minipress und Multipunch sowie eine Easy-Sharp-Werkzeugschleifmaschine, eine Ausklinkmaschine der LB-Reihe und eine G-Bend-Plus-Biegemaschine. Die Boschert G-Electro Cut 4006 vervollständigt seit Anfang 2020 nun den Hast-Maschinenpark. „Die Schere habe ich mir bei der letzten Boschert-Hausmesse angeschaut, und sofort zugeschlagen“, so Strobel.

Energieeffizienter, schneller und leiser als Hydraulik

„Die G-Electro Cut ist mit ihrem vollelektrischen Antriebskonzept aus einem AC-Servomotor mit Riementrieben derzeit einmalig auf dem Markt“, erklärt Michael Roser, Verkaufsleiter bei Boschert. Der Motor arbeitet dabei nur, wenn die Schere einen Hub auslöst. Das spare im Vergleich zu hydraulischen Tafelscheren bis zu 50 % an Energiebedarf und leiser laufe das Ganze auch noch ab. Zudem arbeitet die servoelektrische Schere doppelt so schnell als ihr hydraulisches Pendant. Weil sie logischerweise auch ohne Hydrauliköl auskommt, braucht es keine Ölwechsel. Die Umwelt wird dabei auch noch geschont, heißt es weiter.

Davon abgesehen ist die G-Electro Cut die erste kulissengeführte Tafelschere der Schwarzwälder. Diese Art des Blechscherens ist vor allem beim Schneiden von Aluminium von Vorteil, weil sich bei drem recht weichen Metall so keine großen Grate bilden.

Siegfried Strobel hatte Boschert im Übrigen darauf aufmerksam gemacht, dass der Schwungschnitt bei der Aluminiumverarbeitung zunächst nicht zufriedenstellend ist. Schnittversuche mit sehr guten Ergebnissen mit der neuen Technik konnten aber schnell überzeugen.

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