Blechbearbeitung Ficep eröffnet Showroom auf 2000 m²

Redakteur: Stéphane Itasse

Der italienische Maschinenbauer Ficep zeigt Flagge: Das Unternehmen hat nicht nur sein Werk am Stammsitz in Gazzada Schianno modernisiert, sondern auch einen neuen Showroom eingeweiht. Für Kunden soll die zeitgleich aus der Taufe gehobene Ficep-Academy einen zusätzlichen Nutzen bringen.

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Insgesamt zehn Maschinen hat Ficep in seinen neuen Showroom gestellt.
Insgesamt zehn Maschinen hat Ficep in seinen neuen Showroom gestellt.
(Bild: Ficep)

Auf einer Fläche von 2000 m² zeigt Ficep voll betriebsfähige Maschinen und kann die meisten Arbeiten, die von den Kunden verlangt werden, auch gleich ausführen – von der Zeichnung bis hin zur Produktion. Insgesamt sind zehn Maschinen dort zu sehen und einsetzbar, alle in mittleren Größen und einschließlich Be- und Entladesystemen, wie es heißt. Folgende Bearbeitungsverfahren sind möglich: Stanzen, Bohren, Markieren, Scribing, Fräsen, Sandstrahlen, Brennschneiden (Plasma und Autogen) und Scheren. Alle typischen Teile für einen modernen Stahlbau lassen sich bearbeiten, wie Winkelprofile, Platten, Bleche, Träger und Rohre.

Fortbildungsakademie ergänzt Showroom bei Ficep

Die neue Ficep-Academy ergänzt die Maschinenpräsentation: Sowohl die eigenen Mitarbeiter als auch die Kunden sollen stärker von Ficeps Know-how profitieren. Der Ficep-Academy stehen sechs Trainigsräume und zwei Konferenzräume für die Fortbildungen zur Verfügung. Bis zu 500 Personen pro Jahr sollen dort künftig geschult werden.

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Zudem bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr und mehr Dienstleistungen über die einzelne Maschine hinaus: Es sei nicht selten, dass Kunden komplett neue Werke bauen müssen. Das bedeute, komplette Hallenlayouts zu studieren, um die gewünschte Produktion zu erhalten. Dafür hat Ficep das Büro Engineering als neuen Bereich eingerichtet, der sich um die Lieferung von schlüsselfertigen Werken kümmert.

Ficep bleibt bei Prognosen für die kommenden Jahre zurückhaltend

Ausgehend vom Referenzmarkt des Kunden erarbeitet Ficep eine Planung anhand der festgelegten Schlüsselfaktoren und der Produktionskapazität, heißt es. Dabei werde jedes Detail berücksichtigt, um das beste Resultat zu erhalten. Ficep habe dazu eine Software gekauft, um komplette Werke fertigungsgerecht zu testen.

Für die Unternehmensentwicklung zeigt sich Ficep allerdings vorsichtig: Nach einem Umsatz von 110 Mio. Euro im Jahr 2011 rechnet man dort mit rund 108 Mio. Euro für 2012 und etwa 105 Mio. Euro für 2013.

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