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Gefra Flotte Sortiersysteme kontrollieren und verpacken Massenprodukte

| Autor/ Redakteur: Thomas M. Bock / Peter Königsreuther

Am Ende einer Produktionslinie für Massenartikel müssen zwei Aufgaben effizient gemeistert werden: Sortieren und Verpacken. Dabei sollte die Anlage alle nötigen Mess- und Kontrollfunktionen automatisch durchführen können. Anforderungen, denen mit einer intelligenten Systemtechnik jetzt entsprochen werden kann.

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Optisort N: Ein komplettes Prüfsystem für Muttern mit Bunker, Zuführung und Befüllstation. (Bild: Gefra)
Optisort N: Ein komplettes Prüfsystem für Muttern mit Bunker, Zuführung und Befüllstation. (Bild: Gefra)

Das Unternehmen Gefra entwickelt seit 1995 Systeme zur Vermessung, Prüfung und Sortierung im Bereich industrieller Massenprodukte aus Metall oder Kunststoff (Bild 1). Die Anlagen kommen etwa bei Herstellern von Schrauben, Muttern, Scheiben und Bolzen zum Einsatz.

Sortier- und Prüfsysteme mit Fehlerquote von 0 ppm

Mit den Optisort Systemen steht dem Anwender ein flexibles, kundenwunsch- und produktspezifisches Konzept zur Verfügung, das die Forderung nach schnellem Kontrollieren, Sortieren und Verpacken erfüllt. Das Friedewalder Unternehmen integiert in seine Systeme standardmäßig die Möglichkeit zu einer kostengünstigen 100%-Kontrolle mit einer Fehlerquote von 0 ppm.

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Eine Reihe von Zusatzapplikationen kann integriert werden, die das Konzept sehr anpassungsfähig und universell anwendbar macht. Vor allem im Bereich der Messtechnik sind die Optisort-Anlagen sehr flexibel: So gelingt die Erfassung von wichtigen Bauteildimensionen an den genannten Massenartikeln genauso schnell wie die Überwachung komplexer Geometrien durch die Verwendung von verschiedenen Kameras und diverser Beleuchtungstechniken. Die Technik zum sicheren Aufspüren von Beschädigungen wie Kratzern, Dellen, Rissen sowie das Erkennen von Farb- und Beschichtungsfehlern steht dem Kunden ergänzend zur Verfügung.

Software für Bildverarbeitung selbst entwickelt

Die Bildverarbeitung übernimmt die Systemsoftware Autocontrol – eine hausinterne Entwicklung –, wobei unter Zuhilfenahme eines individuellen Prüfplanes, der alle wichtigen Parameter des Prüfteiles enthält, entschieden wird, ob das Bauteil als Ausschuss deklariert wird oder nicht. Die Optisort-Prüfsysteme können sehr leicht als Stand-alone-Geräte an das Ende einer Produktionslinie adaptiert werden. Dafür stehen verschiedenste Optionen offen, wie etwa zur Teilepufferung (Bild 2) und -speicherung, zum Transport, zur Teileausrichtung und -separation sowie zur Teilezuführung.

Nach der Inspektion und Sortierung können die Teile in verschiedene Gebinde verpackt werden: etwa in einen Großbehälter, was aber alle Systeme der Baureihe können. Darüber hinaus kann eine zusätzliche Befüllstation an jede Anlage angeschlossen werden. Der Behälterwechsel erfolgt automatisch und die gefüllten Boxen werden über eine Rollenbahn entfernt. Ein Teilepuffer speichert die die geprüfte Ware, bis der Behälterwechsel abgeschlossen ist. Die Prüfungen laufen daher ständig weiter.

Rundtaktanlagen schaffen Platz für Sortier- und Prüfsystem

Wo übliche Anlagen keinen Platz haben, können Rundtaktanlagen für Abhilfe sorgen. Auch auf einem Rundtisch lassen sich Gebinde verschiedener Anzahl und Größe platzieren. Diese Geräte sind für KLT-Boxen, Kartonagen und Beutel verschiedenster Art geeignet. Das Angebotsspektrum wird durch einen reaktionsschnellen Service- und Wartungsdienst sowie mit umfangreichen Schulungen komplettiert.

* Dr. Thomas M. Bock ist Leiter Prüfsysteme und Manager Vision Systems bei der Gefra GmbH in 57520 Friedewald

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