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Installationssysteme für den Hygienebereich verbinden

| Autor/ Redakteur: Wolfgang Laux / Dietmar Kuhn

Beim Sanitärtechnik-Marktführer Geberit stand die Rationalisierung der Fertigung von Vorwand-Installationselementen zum Anbau von wandhängenden WCs mit Duschfunktion auf der Agenda. Dabei spielte die Verbindungstechnik eine wesentliche Rolle. Diese Aufgaben wurden mit dem Einsatz von Tox®-Pressensystemen und den Tox®-Mehrpunktwerkzeugen hervorragend gelöst.

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Der Sanitärtechnik-Marktführer Geberit fertigt unter anderem Vorwand-Installationselemente zum Anbau von wandhängenden WC mit Duschfunktion.
Der Sanitärtechnik-Marktführer Geberit fertigt unter anderem Vorwand-Installationselemente zum Anbau von wandhängenden WC mit Duschfunktion.
( Bild: Geberit )

Die Gründung der global ausgerichteten Geberit-Gruppe geht auf das Jahr 1874 zurück. Heute sind im Unternehmen 6100 Mitarbeiter/innen beschäftigt, die mit den Bereichen Sanitärsysteme und Rohrleitungssysteme einen Umsatz von 2,2 Mrd. CHF (circa 2,12 Mrd. Euro) erwirtschaften. Geberit gilt in der Branche als Pionier und wusste in all den Jahren zahlreiche Trends zu setzen. Die Produkte werden in 41 Ländern der Erde vermarktet, was in Sachen Technik, Design, Langlebigkeit, Ökoeffizienz und Anpassung an die jeweiligen Bedürfnisse höchste Anforderungen mit sich bringt. Das Produktspektrum umfasst zum einen Sanitärsysteme (Installationssysteme, Spülkästen, Innengarnituren, Armaturen, Spülsysteme, Apparateanschlüsse, Dusch-WCs) und zum anderen Rohrleitungssysteme (Hausentwässerungs- und Versorgungssysteme). Produziert wird in 16 Werken in sieben Ländern, wobei den deutschen Produktionsstandorten in St. Egidien und dem größten Werk in Pfullendorf eine besondere Bedeutung zukommt. Bei Geberit werden unter anderem solche zukunftsweisenden Produkte und Lösungen wie das Dusch-WCs Geberit AquaClean entwickelt und produziert, das als Komfort-WC für Neubau und Modernisierung konzipiert ist und sich einer zunehmenden Akzeptanz erfreut. Da sich das Wohnen im Allgemeinen verändert und weil die Übergänge zwischen den einzelnen Lebens- und Wohnbereichen immer fließender werden, gewinnt auch das Komfort- und Wohlfühlambiente immer mehr an Bedeutung. Offensichtlich liegen WCs, die auch den Po reinigen, wegen der Wandlung von reinen Toiletten- und Baderäumen zu Lebensräumen im Trend. Geberit konnte somit am Standort St. Egidien die Produktion der Installationselemente für wandhängende WCs beträchtlich ausweiten.

Rationelle Verbindungslösung gefunden

Auf der Suche nach effizienten und wirtschaftlichen Lösungen zur Produktion der Vorwand-Installationselemente zum Anbringen von wandhängenden WC mit Duschfunktion nahmen die Verantwortlichen auch Kontakt zum langjährigen Lieferpartner TOX® Pressotechnik GmbH & Co. KG in Weingarten auf. Diesmal bestand die Aufgabe darin, eine rationelle Lösung zum Fügen eines Rahmens für ein Installationselement, bestehend aus den Bauteilen Grundrahmen, zwei Mutternhalter und einen Rohrhalter, zu entwickeln und zu realisieren. Für solche Aufgaben ist TOX® der ideale Partner, weil aus ein und demselben Hause sowohl die Clinchtechnologie mithilfe des TOX®-Rundpunktes als auch die Werkzeuge und die Pressensysteme kommen. Nach gemeinsamer eingehender Bedarfs- und Machbarkeits- sowie Kapazitätsanalyse wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden eine effiziente, wirtschaftliche und nutzungsflexible Produktionslösung ausgearbeitet, die aus zwei identischen Pressensystemen besteht. Diese wiederum sind mit je einem Mehrpunkt-Werkzeugsystem zum Setzen von gleichzeitig zehn TOX®-Rundpunkten bestückt, sodass die genannten Bauteile in einem Pressenhub komplett miteinander verbunden werden. Bei den beiden Pressensystemen handelt es sich um TOX®-C-Gestell-Pressen der Baureihe PC in Sonderausführung für maximal 672 kN Presskraft und mit minimaler Aufbiegung. Die modular konzipierten C-Gestell-Pressen sind gekennzeichnet durch große Arbeits-/Werkzeugeinbauräume (Einbauhöhe 445 mm) und eine sehr gute Zugänglichkeit (Zugangsbreite Werkzeugraum 1200 mm). Dies wiederum erlaubt zum einen die Nutzung entsprechend großer, multifunktionaler Werkzeuge und zum anderen ein weitgehend freies Handling der Werkstücke sowie deren Zu- und Abführung zum Beispiel über Rollenbahnen.

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