Suchen

Böllhoff Intelligente Vernetzung macht Verbindungstechnik flexibler und effizienter

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Die Begriffe Leichtbau und Materialmix auf der einen Seite sowie cyber-physische Produktionssysteme und Industrie 4.0 auf der anderen Seite zogen sich wie ein roter Faden durch das 6. Böllhoff-Fachkolloquium. Unter dem Titel „Intelligente Produktionssysteme in der automatisierten Verbindungstechnik” präsentierten die sieben Referenten Lösungen für eine effiziente, flexible und energieoptimierte Fügetechnik.

Firmen zum Thema

Die Unternehmensleitung von Böllhoff mit Dr. Jens Bunte und Michael W. Böllhoff (v. l.) erwartet für 2013 ein stabiles Wachstum.
Die Unternehmensleitung von Böllhoff mit Dr. Jens Bunte und Michael W. Böllhoff (v. l.) erwartet für 2013 ein stabiles Wachstum.
(Bild: Kroh)

„Wir folgen damit dem Systemgedanken, zu einem Verbindungselement auch die entsprechende Verarbeitungstechnik anbieten zu wollen”, erklärte Dr. Jens Bunte, Geschäftsführer der Wilhelm Böllhoff GmbH & Co. KG in seiner Begrüßung.

Die hohe Komplexität durch die Vielzahl der Fügeverfahren nannte Dr. Bernd Mlekusch, Leiter Technologieentwicklung Produktion bei der Audi AG, als eine der Herausforderungen im Karosseriebau. Eine Antwort darauf gab Prof. Gunther Reinhart, Leiter des Instituts für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TU München, in seinem Vortrag: „Die intelligente Vernetzung in der Produktion, repräsentiert durch cyber-physische Systeme, ist in der Lage, die steigende Komplexität in der Produktionstechnik zu beherrschen, indem sie eine hohe Flexibilität mit einem großen Maß an Produktivität vereint.”

Bildergalerie

Bölhöff-Gruppe erwartet 2013 Umsatz von 460 Mio. Euro

Die Böllhoff-Gruppe setzt im laufenden Geschäftsjahr ihren stabilen Wachstumskurs fort. „Bis zum Jahresende erwarten wir einen Umsatz von mehr als 460 Mio. Euro”, betonte der geschäftsführende Gesellschafter Michael W. Böllhoff. 2012 lagen die Verkaufserlöse bei 449 Mio Euro. Wichtigste Abnehmerbranche sei mit einem Anteil von 40 % die Automobilindustrie, gefolgt vom Maschinenbau mit 30 %. Als Wachstumsmotor habe sich weiterhin der Automotiv-Sektor sowie das internationale Geschäft in Asien, den USA und Teilen Ost-Europas erwiesen. Aber auch die Entwicklung in Deutschland sei mit leichten Zuwächsen erfreulich.

Die Fertigungskapazitäten werden derzeit im In-und Ausland erweitert. „Unser Werk in China wird gerade ausgebaut und am Standort Sonnewalde in Brandenburg verdoppeln wir unsere Kapazität”, berichtete Böllhoff. Beide Baumaßnahmen sollen 2014 abgeschlossen sein.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42392769)