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Komponenten für die Rüstzeitoptimierung an Schnellläuferpressen

| Redakteur: Frauke Finus

Ein großes Interesse an leicht nachrüstbaren Spannsystemen für die Rüstzeitoptimierung an Schnellläuferpressen registrierte der Spanntechnikspezialist Roemheld auf dem 8. Kongress Stanztechnik Mitte April in Dortmund. Die Unternehmensgruppe präsentierte auf der Veranstaltung eine breite Auswahl an hydromechanischer und hydraulischer Spanntechnik für die Erstausrüstung und den nachträglichen Einbau an Pressen und Stanzen.

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Fred Lenke, Produktmanager Werkzeugspanntechnik und Magnetspannsysteme von Roemheld (links), präsentierte auf dem 8. Kongress Stanztechnik eine Auswahl an hydraulischen und elektromagnetischen Spannelementen für die Erstausrüstung und den nachträglichen Einbau an Pressen und Stanzen.
Fred Lenke, Produktmanager Werkzeugspanntechnik und Magnetspannsysteme von Roemheld (links), präsentierte auf dem 8. Kongress Stanztechnik eine Auswahl an hydraulischen und elektromagnetischen Spannelementen für die Erstausrüstung und den nachträglichen Einbau an Pressen und Stanzen.
( Bild: Roemheld )

Zu den kostengünstigen Spannlösungen zählen beispielsweise hydromechanische Spannmuttern, die ohne Verrohrung einfach und schnell installiert werden können. Sie sind wartungsfrei und dank ihres Durchgangsgewindes für jeden Spannrand geeignet. Eine optische Anzeige ermöglicht die Kontrolle der Spannkraft und sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Spannen. Für unterschiedliche Anwendungsfälle steht eine breite Palette an Modellen bis 150 kN Spannkraft bei nur sehr geringen Anzugsmomenten von 30 Nm zur Verfügung.

Hydraulische Einschub- und Winkelspanner spannen und lösen in Sekunden

Mit hydraulischen Standardspannelementen wie Einschub- und Winkelspannern lassen sich die Werkzeuge an Schnellläuferpressen in kürzester Zeit spannen und lösen. Gleichzeitig ermöglichen sie die Automation des Rüstens und sorgen darüber hinaus für ein gleichmäßiges und vollflächiges Spannen an Pressentisch und Stößel. Die Möglichkeit zur Überwachung der Spannkräfte erhöht zudem die Sicherheit.

Beide Typen von Spannelementen werden manuell in den T-Nuten positioniert, eine Werkzeugnormung hinsichtlich Breite und Tiefe ist nicht erforderlich. Die einfach wirkenden Komponenten spannen hydraulisch auf dem Werkzeugspannrand und lösen durch Federkraft. Während ein Einschubspanner bei einem maximalen Betriebsdruck von 400 bar eine Spannkraft zwischen 19 und 78 kN erreicht, kann ein Winkelspannelement sogar mit bis zu 110 kN spannen.

Erstmals Prototyp des Einschubspanners Compact gezeigt

Neben dem bewährten Standard-Einschubspanner konnten die Besucher des Stanztechnikkongresses erstmals auch den Prototypen einer Compact-Version in Augenschein nehmen. Bei gleichem Funktionsumfang wurden die Außenmaße nochmals deutlich verringert. Einem breiten Publikum aus der Umformtechnik soll das neue Spannelement auf der kommenden Euroblech vorgestellt werden.

Abgerundet wurde die Präsentation von Schnellspannelementen durch Magnetspannplatten, mit denen das Positionieren und Spannen von Werkzeugen nur wenige Sekunden dauert. Ein weiterer Vorteil ist ihre universelle Einsetzbarkeit. Werkzeuge und Formen müssen nicht mehr für den Einsatz an Maschinen vereinheitlicht werden, denn mit den Magnetspannplatten lassen sich fast sämtliche Werkzeuggrößen, -geometrien und -gewichte schnell, sicher und exakt spannen. Ein optional erhältlicher Kraftsensor dient der Anzeige der erreichten magnetischen Haltekraft und der Maschinenüberwachung der Magnetspannplatten.

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