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Automatica Kuka zeigt Zusammenarbeit von Mensch und Roboter

Redakteur: Rüdiger Kroh

Auf der Fachmesse Automatica vom 3. bis 6. Juni in München wird Kuka die Mensch-Roboter-Kollaboration mit dem Leichtbauroboter LBR iiwa in den Mittelpunkt stellen.

(Bild: Kroh)

Die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) steht im Vordergrund des Messeaustritts von Kuka auf der Automatica 2014. Volatile Märkten, hohe Variantenvielfalt und kürzere Produktlebenszyklen führen weg von der starren Automatisierung und hin zur flexiblen Arbeitsteilung zwischen Mensch und Roboter. „Auf dem Weg zur wandlungsfähigen Fabrik wird daher dem Produktionsassistenten die Zukunft gehören”, erklärt Manfred Gundel, Geschäftsführer der Kuka Roboter GmbH. Damit würden sich neue Wege in der roboterbasierten Automatisierung eröffnen, zusätzlich zum klassischen Industrieroboter.

Leichtbauroboter schlägt neues Kapitel in der Mensch-Roboter-Kollaboration auf

Laut Dr. Albrecht Hoene, Projektleiter für den Leichtbauroboter bei der Kuka Laboratories GmbH, bedarf es für derartige neue Fertigungskonzepte eines Roboters, der sensitiv und feinfühlig ist, wie der LBR iiwa. „Durch seine Sensitivität schlägt er ein neues Kapitel in der Mensch-Roboter-Kollaboration auf. Er agiert als dritte Hand des Werkers und kann direkt und ohne Schutzzaun mit dem Menschen gemeinsam arbeiten.”

Doch noch gibt es keine umgesetzte MRK-Anwendung. Das will man bei der Kuka Systems GmbH ändern und Geschäftsführer Frank Klingemann verdeutlichte: „Unser Ziel ist die Erarbeitung eines ganzheitlichen MRK-gerechten Produktionskonzepts.” Dafür baue man unter anderem eine umfassende Datenbank für Komponenten und Peripherie auf, die sich für die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter eignen. Berechnungen auf Basis dieser Daten sollen künftig helfen, Anwendungen sicher, wirtschaftlich und MRK-gerecht zu gestalten.

Kuka will in diesem Jahr 300 Leichtbauroboter verkaufen

Noch in diesem Jahr plant Kuka 300 Stück von seinem Leichtbauroboter zu erkaufen. Auf der Automatica vom 3. bis 6. Juni in München wollen die Augsburger auf einem rund 800 m2 großen Stand in Halle A4 verschiedene Applikationen mit dem LBR iiwa zeigen und somit die Expertise in der Mensch-Roboter-Kollaboration beweisen.

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