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Kasto Langgutlagerung: Platz geschaffen, Arbeit vereinfacht

Autor / Redakteur: Stephanie Riegel-Stolzer / M.A. Frauke Finus

Um die Langgutlagerung für die eigene Produktion zu automatisieren, entschied sich Rösler Oberflächentechnik für ein Überfahrlager des Typs Unitop von Kasto. Das wartungs- und verschleißarme Kassettenlager in geschlossener Blockbauweise ermöglicht einen schnellen und mühelosen Zugriff und benötigt dabei nur wenig Platz. Rösler konnte damit nicht nur das Ware-zum-Mann-Prinzip erfolgreich umsetzen, sondern auch die Prozesse im Lager effizienter und transparenter gestalten.

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Zur Lagerung von Langgut für die Produktionsversorgung setzt Rösler auf ein Kasto-Kassettenlager vom Typ Unitop.
Zur Lagerung von Langgut für die Produktionsversorgung setzt Rösler auf ein Kasto-Kassettenlager vom Typ Unitop.
(Bild: Bild: Kasto)

Was haben Gürtelschnallen, Turbinenschaufeln, Kaffeelöffel, Zahnräder und Kniegelenkimplantate miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel – und doch teilen sie bei genauerem Hinsehen eine Gemeinsamkeit: eine speziell bearbeitete Oberfläche, die bestimmte Eigenschaften wie besondere Präzision, eine individuelle Optik oder eine hohe Glätte aufweist. Und damit sind sie nicht alleine: Quer durch sämtliche Branchen werden Metall-, Kunststoff- oder Keramikteile auf diese Weise veredelt, sowohl aus ästhetischen wie auch aus funktionellen Gründen. „Es gibt kaum eine Werkstückoberfläche, die sich nicht mit Maschinen- und Verfahrenstechnik verbessern lässt“, betont Marcus Henkel, Prokurist und Bereichsleiter Zentrale Organisation bei der Rösler Oberflächentechnik GmbH im fränkischen Untermerzbach.

Die Rösler Gruppe ist seit mehr als 80 Jahren auf Anlagen, Verfahrensmittel und Dienstleistungen für die Oberflächenbearbeitung mittels Gleitschliff- und Strahltechnik spezialisiert. Die Produkte und Lösungen des Unternehmens kommen in so unterschiedlichen Industriezweigen zum Einsatz wie dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche, Luft- und Raumfahrt, der Herstellung von Möbeln, Besteck und Schmuck oder der Medizintechnik. Mit 16 Niederlassungen und mehr als 150 Handelsvertretungen verfügt Rösler über ein umfassendes globales Netzwerk. Weltweit beschäftigt das Familienunternehmen rund 1550 Mitarbeiter, 990 davon in Deutschland.

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Eigene Fertigung erfordert Lagerkapazitäten

Seit 1980 betreibt Rösler den Standort Untermerzbach. Das Betriebsgelände im benachbarten Bad Staffelstein war dem schnell wachsenden Unternehmen zu klein geworden. Mittlerweile umfasst das Werk unter anderem mehrere Montagehallen, Entwicklungs- und Testzentren, Büros für Verwaltung und Kundenservice – und umfangreiche Lagerkapazitäten. „Wir setzen nicht nur auf Zulieferer, sondern verfügen auch über eine ungeheure Fertigungstiefe“, erklärt Marcus Henkel. „Daher sind wir auch auf ein eigenes Lager für die Produktionsversorgung angewiesen.“

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