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Martin erweitert Blechbearbeitung durch Investition in Wasserstrahltechnologie

| Redakteur: Frauke Finus

Georg Martin hat in seinen Maschinenpark investiert. Eine Wasserstrahlschneidanlage ergänzt nun das Angebot.

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Mit der Anschaffung einer neuen Wasserstrahlschneidanlage hat Martin seine Fertigungskompetenzen auf dem Gebiet der Trennverfahren für die Blechbearbeitung ausgebaut.
Mit der Anschaffung einer neuen Wasserstrahlschneidanlage hat Martin seine Fertigungskompetenzen auf dem Gebiet der Trennverfahren für die Blechbearbeitung ausgebaut.
( Bild: Georg Martin )

„Unsere jüngste Investition in die Wasserstrahltechnologie sehen wir als perfekte Ergänzung zu unserem CNC-Maschinenpark im Bereich des Laserschneides und der Zerspanung. Etliche Aufträge, die wir bislang spangebend umgesetzt haben, können wir nun schneller und mit weniger Aufwand mit der neuen Wasserstrahlmaschine realisieren“, freut sich Christoph Martin, Geschäftsführer von Georg Martin.

Für einige seiner Produkte kann Martin nun die Gesamtproduktionszeit reduzieren. Das Material unterliegt beim Wasserstrahlschneiden keinem thermischen und mechanischen Stress. Außerdem lassen sich alle Kanten gratfrei ausführen, wobei Christoph Martin in diesem Zusammenhang auch die hohe erzielbare Oberflächenqualität als Pluspunkt nennt: „Wir erreichen mit unserer neuen Wasserstrahlschneidanlage Oberflächen mit sehr niedrigen Rauheitswerten von < Ra 3,2. Das ist ein exzellenter Wert.“

Bleche und Folien mit komplexen Geometrien

Martin setzt seine neue Wasserstrahlschneidanlage vorwiegend zur Bearbeitung von Luftfahrt-tauglichen harten und weichen Metalllegierungen sowie von Composite-Werkstoffen ein. Aus den 2D-Schneidteilen werden dann Baugruppen oder auch komplexe Umformteile. Darüber hinaus können daraus die soliden, paketierten und laminierten Zwischenlagen (Shims) der Produktfamilie M-Tech entstehen. Während das Unternehmen diese Zwischenlagen mit minimalen Foliendicken ab 0,005 mm herstellt, fertigt es in seinem Bereich Umformtechnik hochwertige Blechteile und Baugruppen mit sehr komplexen 3D-Geometrien. Dazu nutzt es neben innovativen Fügetechniken eine breite Palette fertigungstechnischer Kernkompetenzen von der Zerspanung über die Lasertechnik bis hin zum Tiefziehen – und jetzt auch das Wasserstrahlschneiden, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Das Unternehmen fertigt beispielsweise gewichtsreduzierte und hochpräzise Umformteile, wie sie bevorzugt in der Luftfahrtindustrie, in der Medizintechnik, im Automotive-Sektor oder auch im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau benötigt werden.

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