Abgestimmte Prozesslösungen Vom Schneidprozess bis zur vernetzten Fertigung

Quelle: Pressemitteilung Messer Cutting Systems 2 min Lesedauer

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Auf den Kunden zugeschnitten: Messer Cutting Systems zeigt auf der Euroblech 2026, wie unterschiedliche Technologien zu einer Gesamtlösung werden können.

Das Bevel-U Fasenaggregat liefert auch bei höheren Materialdicken verschiedenste Fasenkonturen.(Bild:  Messer Cutting Systems)
Das Bevel-U Fasenaggregat liefert auch bei höheren Materialdicken verschiedenste Fasenkonturen.
(Bild: Messer Cutting Systems)

Laser, Plasma und Autogen, Fasenschneiden, Bohren, Markieren, Software und Automation: Auf der Euroblech 2026 zeigt Messer Cutting Systems, wie sich unterschiedliche Technologien zu einer auf den jeweiligen Kundenprozess zugeschnittenen Gesamtlösung verbinden lassen. Im Fokus stehen wirtschaftliche Fertigungsprozesse, hohe Flexibilität und neue Ansätze für mehr Nachhaltigkeit.

„Blechbearbeitende Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Fertigung immer wirtschaftlicher, flexibler, effizienter und auch nachhaltiger zu gestalten. Nur so können sie im harten Wettbewerb bestehen. Dafür benötigen unsere Kunden mehr als eine leistungsfähige Schneidmaschine. Entscheidend ist, dass die einzelnen Technologien und Prozessschritte optimal zusammenspielen. Deshalb schauen wir uns gemeinsam mit dem Kunden seine Anforderungen und Fertigungsabläufe an und entwickeln daraus eine Lösung, die zu seinen Aufgaben passt“, erklärt Abraham Balendran, Head of Product Management and Marketing Europe bei Messer Cutting Systems.

Fasenschneiden unterschiedlicher Kantenformen

Einen technologischen Schwerpunkt legt das Unternehmen auf das Fasenschneiden. Mit dem speziell für den Laserprozess entwickelten Fasenschneidkopf Bevel-U lassen sich Fasen zwischen –50° und +50° herstellen. Der Winkel kann während des Schneidprozesses stufenlos eingestellt werden. So können unterschiedliche Kantenformen für die anschließende Schweißnahtvorbereitung präzise und wiederholgenau direkt beim Laserschneiden gefertigt werden. Gerade bei dickeren Materialien möchte Messer Cutting Systems damit seine Prozesskompetenz im thermischen Schneiden demonstrieren.

Sichere und produktive Fertigungsabläufe

Auch zusätzliche Prozesse wie Markieren und Bohren können direkt in den Bearbeitungsablauf integriert werden. Software- und Automatisierungslösungen stimmen die einzelnen Arbeitsschritte aufeinander ab und reduzieren manuelle Eingriffe. Modulare Material-Handling-Systeme können darüber hinaus die Materialzuführung sowie Be-, Entlade- und Sortierprozesse automatisieren und damit eine hohe Maschinennutzung unterstützen. Das Zusammenspiel von Maschinentechnik, Software, Automation und anwendungsspezifischem Know-how schaffe die Voraussetzungen für sichere und produktive Fertigungsabläufe, so das Unternehmen.

Nachhaltigkeit durch Wasserstoff: Mit Hycut bietet Messer Cutting Systems eine klimafreundliche Alternative zu konventionellen Brennschneidgasen.(Bild:  Messer Cutting Systems)
Nachhaltigkeit durch Wasserstoff: Mit Hycut bietet Messer Cutting Systems eine klimafreundliche Alternative zu konventionellen Brennschneidgasen.
(Bild: Messer Cutting Systems)

Verbindung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

Wie sich Wirtschaftlichkeit und nachhaltigere Fertigung miteinander verbinden lassen, wird ebenfalls live auf der Messe gezeigt. Zu den Anwendungen gehören das autogene Schneiden mit Wasserstoff sowie das robotergestützte Vorwärmen. Mit Hycut haben Industriegase-Spezialist Messer und Messer Cutting Systems eine Alternative zu herkömmlichen Brenngasen entwickelt, die 100 Prozent Wasserstoff als Brenngas nutzt. Diese Innovation ermögliche es, CO₂-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Schadstoffbelastung am Arbeitsplatz zu senken. Ergänzt wird der Lösungsansatz durch die passende Gasversorgung von Gasespezialist Messer. Beim robotergestützten Vorwärmen möchte Messer Cutting Systems zudem demonstrieren, wie sich thermische Prozesse automatisiert steuern lassen.

Auch hier steht für Balendran die Betrachtung des Gesamtprozesses im Vordergrund: „Nachhaltige Fertigung funktioniert für uns nur dann, wenn sie auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überzeugt. Deshalb geht es nicht allein darum, Emissionen zu reduzieren. Wir betrachten den gesamten Prozess und suchen nach Lösungen, mit denen unsere Kunden Ressourcen effizienter einsetzen und gleichzeitig produktiv fertigen können.“

Euroblech 2026, Halle 13, Stand B128

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