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Auf der Produktseite war das Kompaktbearbeitungszentrum Milltap 700 im Jahr 2011 die erste Maschine, die DMG und Mori Seiki von Grund auf gemeinsam entwickelt haben. Sie ist ausgestattet mit einem schnellen Werkzeugwechsler mit 15 Plätzen, der Span-zu-Span-Zeiten von weniger als 1,5 s und Werkzeugwechselzeiten von 0,9 s realisiert. Der integrierte Schwenkrundtisch mit Direktantrieben ermöglicht die simultane Fünf-Achs-Bearbeitung.
Die EMO 2013 in Hannover war dann die große Bühne für Celos, ein Produkt, das es ermöglicht, von der ersten Idee bis zur Fertigstellung sämtliche verfügbaren Planungs-, Prozess- und Maschinendaten an der Maschine zu bearbeiten. Damit will DMG Mori den Ablauf von der Idee zum fertigen Produkt beschleunigen und die Basis für eine papierlose Fertigung schaffen. Über ein Multi-Touch-Display ermöglicht Celos dem Anwender die Bedienung von Apps für eine durchgängige und digitalisierte Verwaltung, Dokumentation und Visualisierung von Auftrags-, Prozess- und Maschinendaten. Darüber hinaus ist es kompatibel zu PPS- und ERP-Systemen sowie vernetzbar mit CAD/CAM-Anwendungen. „Damit wird Celos zu einem Schlüsselelement für die vernetzte, intelligente Produktion und ist für DMG Mori ein wesentlicher Schritt in Richtung Industrie 4.0”, ist Vorstandschef Kapitza überzeugt.
Seit 2013 unter der gemeinsamen Marke DMG Mori aktiv
Ein weiterer Beweis für die Langfristigkeit der Partnerschaft folgte am 1. Oktober des vergangenen Jahres mit der Umbenennung beider Unternehmen: Aus der Gildemeister AG wurde die DMG Mori Seiki AG und aus der Mori Seiki Co., Ltd. die DMG Mori Seiki Co., Ltd. Zudem agiert die Kooperation bei Vertrieb und Service auf nahezu allen internationalen Märkten unter der gemeinsamen Marke DMG Mori. „Es ist ein großer Schritt, der klar zeigt, dass wir unseren gemeinsamen Weg weitergehen.” Und wie dieser aussehen soll, macht Kapitza deutlich: „Der Fokus wird verstärkt darauf liegen, weitere Synergien in der Produktentwicklung und der Produktion zu heben. Dies wollen wir erreichen, indem wir zunehmend gemeinsame Produkte entwickeln, unser Produktprogramm straffen und mit weiterer Standardisierung Einkaufsvorteile realisieren.”
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