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Werkzeuge Mit Toolmanagement-System die Werkzeugkosten halbiert

| Autor / Redakteur: Jürgen Widmann / Rüdiger Kroh

Mit der Einführung einer softwaregestützten Werkzeugverwaltung hat ein Metall- und Kunststoffverarbeiter die Ausgabe von Zerspanungswerkzeugen neu strukturiert. Das Ergebnis: Die Werkzeugkosten wurden halbiert und die Zeit für die Werkzeugsuche deutlich reduziert.

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Bild 1: Mit der datenbankgestützten Werkzeugverwaltung ist die Werkzeugausgabe zentral organisiert.
Bild 1: Mit der datenbankgestützten Werkzeugverwaltung ist die Werkzeugausgabe zentral organisiert.
(Bild: EVO )

Die Vielfalt an Werkzeugen und Werkzeugkomponenten in der Zerspanung macht zwangsläufig eine datenbankgestützte Werkzeugorganisation erforderlich. Mit der Aufgabe eine praxistaugliche Lösung zu etablieren, wurde der Werkzeug-Systemlieferant Hoffmann von der SMK Röhrsdorf GmbH betraut.

Prozess der Werkzeugausgabe sollte optimiert werden

Der Hersteller von Präzisionsteilen aus Chemnitz beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Zu den Kernkompetenzen des Lohnfertigers gehören neben der CNC-Bearbeitung von komplexen Klein- und Serienteilen auch die Fertigung der zugehörigen Komponenten zum Herstellen der Spritzgussteile wie Kunststoff-Spritzgießformen und Presswerkzeuge.

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Die Kunden von SMK erwarten von Ihren Lieferanten eine ständige Prozess- und Kostenoptimierung. Dazu müssen auch die betrieblichen Prozesse bezüglich des vorhandenen Verbesserungspotenzials kritisch betrachtet werden. Aus diesem Grund wurde auch der Prozess der Werkzeugausgabe im Rahmen von Prozessoptimierungen unter die Lupe genommen.

Jede Maschine hatte ihr eigenes Handlager

Werkstattleiter Felix Bode war die chaotische Werkzeugverwaltung im Laufe der Jahre immer mehr ein Dorn im Auge: „Keiner wusste genau, welche Werkzeuge wo waren.“ Bisher hatte jede Maschine ihr eigenes Handlager, das alle gängigen Werkzeuge umfasste. „Es gab kein zentrales Lager. Wenn man ein spezielles Werkzeug benötigte, musste man von Maschine zu Maschine gehen und es suchen. Beim Rüsten haben wir so häufig die Hälfte der Zeit mit der Suche nach dem passenden Werkzeug verbracht“, beschreibt Bode die Ausgangssituation. Wurde ein Werkzeug nicht gefunden, musste es zwangsläufig neu beschafft werden. „Die Werkzeugkosten sind förmlich explodiert.“

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