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Nachgerüsteter Drehtisch spart kostspielige Neuanschaffung

| Autor/ Redakteur: Hansrüdi Lehmann / Peter Königsreuther

Was, wenn die Aufträge mit einem dreiachsigen Fräszentrum nicht mehr wirtschaftlich abgearbeitet werden können? Die Anschaffung eines Fünf-Achs-Bearbeitungszentrums ist teuer. Eine günstigere Alternative bietet die Integration eines mehrachsigen Drehtischs, der die alte Anlage deutlich produktiver machen kann.

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( Bild: Peter Lehmann )

Stets um maximale Qualität und Effizienz bemüht, legt Epkenhans CNC-Technik, ein Gütersloher Zulieferer von hochwertigen Frästeilen, großen Wert auf fortschrittliche Maschinentechnik. Nachdem die Auslastung so zugenommen hat, dass die vorhandene, mittels Drehtisch zur Fünf-Achs-Anlage ausgebaute Maschine vom Typ Haas VF3 SS dem Arbeitsaufkommen nicht mehr gewachsen war, kam es Anfang 2012 zu der Entscheidung, das dreiachsige Fräszentrum VF-2 desselben Herstellers auch mit einem zweiachsigen Drehtisch auszustatten: Die Wahl fiel auf einen T1-507510.RR fix des Herstellers PL Lehmann.

Ein aufgesetzter Drehtisch erhöht die Prozessstabilität deutlich

Da bei reinen Fünf-Achs-Maschinen die vierte und fünfte Achse zumeist im Tisch liegt, sind die durch den Maschinentisch verursachten Störkanten relativ hoch gelegen. Das würde eine erhöhende Vorrichtung fürs Werkstück oder den Einsatz längerer Werkzeuge erfordern. Beide Maßnahmen vermindern aber die Prozessstabilität, fördern Vibrationen und reduzieren letztendlich die Präzision und die Leistung der Maschine. Wird das Werkstück jedoch in einem aufgesetzten Drehtisch gespannt, sind die Störkanten deutlich niedriger. Aus diesem Grund können kurze, schwingungsarme Werkzeuge verwendet werden.

Ein weiterer wesentlicher Pluspunkt der sogenannten „3+2-Lösung“ liegt den zu bewegenden Massen zugrunde: Während eine Fünf-Achs-Maschine den kompletten Maschinentisch samt Werkstück beschleunigen und abbremsen muss, bewegen sich bei einer aufgesetzten Ein- oder Zwei-Achs-Anlage nur die Drehachsen mit dem Werkstück, also deutlich geringere Massen. Außerdem wird dadurch auch der Stromverbrauch merklich reduziert.

Neue Drehtisch-Serie bietet höhere Achsenspannkräfte

Die Suche nach einem neuen, adäquaten Drehtisch aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem im Einsatz befindlichen System auf der VF3 SS, bei dem allerdings noch Verbesserungspotenzial in Bezug auf die Haltekräfte und die Achsgeschwindigkeiten zu erkennen war brachte die Entscheider von Epkenhans auch in Kontakt mit dem Unternehmen Lehmann.

Die neue 500er-Serie des Schweizer Herstellers konnte schließlich im Design, mit ihrer Kompaktheit, mit den gesuchten höheren Achsenspannkräften und nicht zuletzt durch ihren attraktiven Preis überzeugen, der sich vom Niveau her im Bereich des Wettbewerbs bewegt. Außerdem arbeitet der Lehmann-Tisch deutlich dynamischer und schneller als die bisher verwendeten Drehtische.

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