Coil-Endlosabwicklung

Reibungsloser Stanzbetrieb durch hochpräzise Laser-Bandschweißanlage

| Autor / Redakteur: Dietmar Kuhn / Dietmar Kuhn

Auch die Coil-Fügestellen laufen reibungslos in die Stanzanlage ein.
Auch die Coil-Fügestellen laufen reibungslos in die Stanzanlage ein. (Bild: Leicht)

Im Stanzbetrieb werden aus Bändern meist große Mengen von Teilen gestanzt und umgeformt. Da kommt es auf einen reibungslosen Betrieb an. Bänder werden vom Coil abgewickelt und müssen endlos in den Prozess einlaufen. Notwendig sind saubere, ebene und haltbare Fügestellen. Dafür hat die Leicht Stanzautomation GmbH jetzt eine neue Laser-Bandschweißanlage entwickelt.

Spielend einfach tippt der Mann an der neuen Leicht-Laser-Bandschweißmaschine LSM-080 verschiedene Buttons auf dem Monitor der Steuerung an. Nur wenige Sekunden braucht er dafür und die Parameter für die nächste Bandschweißung sind eingestellt. Vor der Anlage stehend betätigt er die Materialklemmvorrichtung und schiebt von beiden Seiten die zwei Bandenden zusammen, um diese anschließend exakt und passend zu schneiden – das sogenannte Trimmen findet statt.

Revolution bei Bandschweißanlagen geschaffen

Ist dieser Vorgang beendet und sind die Bandenden in Winkellage geschnitten, erfolgt der Schweißprozess. Dazu wird der komplette Schweißkopf, in dem eine CCD-Kamera sowie die Faseroptik mit Wasserkühlung untergebracht sind, in Schweißposition gebracht. Nicht sichtbar und in wenigen Sekunden werden damit die Bandenden absolut fest zusammengefügt.

Prinzipiell besteht die LSM-080 aus dem Wasserkühlsystem, der Laserdiode, dem Schweißkopf sowie der Bandklemmung für eine exakte Positionierung der Bandenden. „Damit“, so ist Jürgen Leicht, Geschäftsführer der Leicht Stanzautomation GmbH in Bretten überzeugt, „haben wir eine kleine Revolution in Sachen Bandschweißanlagen geschafften.“

Bisher nutzte Leicht in seinen Bandschweißanlagen ausschließlich die Widerstands- und Lichtbogenschweißverfahren. „Seit etwa drei Jahren haben wir nun das Laserschweißen entwickelt und können damit jetzt an den Markt gehen“, sagt er.

Strahlquelle nutzt mehrere Diodenlaserstapel

In den Strahlquellen, die Leicht für seine LSM-080 nutzt, sind mehrere Diodenlaserstapel, die aus einzelnen Diodenbarren bestehen, angeordnet. Die Anzahl der Barren pro Stapel und die Gesamtanzahl der Stapel ist dabei abhängig von der Laserleistung und der geforderten Strahlqualität. Mithilfe einer patentierten Technik werden die Strahlen der einzelnen Dioden zu einem gemeinsamen Laserstrahl überlagert und in ein Lichtleitkabel eingekoppelt.

Mit der eigentlichen Strahlquelle und den Diodenlaserstapeln sowie den optischen Komponenten und der Versorgungs- und Steuerungseinheit mit Bedieneinheit ist ein Modularkonzept gegeben.

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