Schweißtechnik Riftec investiert ins Rührreibschweißen

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Auftragsfertiger Riftec hat im Bereich Rührreibschweißen in eine Doppelkopfanlage von Fooke investiert.

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Die ersten Nähte sind geschweißt, die Maschinenabnahme ist erfolgt, die Riftec-Ingenieure sind zufrieden. Nun kann die Auftragsbearbeitung losgehen.
Die ersten Nähte sind geschweißt, die Maschinenabnahme ist erfolgt, die Riftec-Ingenieure sind zufrieden. Nun kann die Auftragsbearbeitung losgehen.
(Bild: Riftec)

Diese Portalanlage kann nicht nur Baugruppen von bis zu 8 m x 3,5 m Größe schweißen. Sie verfügt außerdem über zwei gegenläufige Spindeln, mit denen Bauteile gleichzeitig von oben und unten geschweißt werden können. Dies spart Zeit und reduziert den ohnehin schon geringen Verzug beim Rührreibschweißen, wie Riftec mitteilt.

Verwendet man beide Spindeln simultan, können lineare Nähte mit bis zu 3 m Länge und Einschweißtiefen von bis zu 60 mm realisiert werden, wie es weiter heißt. Dies sei besonders relevant für Kunden aus den Bereichen Transport, Sonderfahrzeugbau oder Anlagentechnik, die Riftec aufgrund der Bauteilgröße bisher meist an das Werk der HAI-Gruppe im österreichischen Ranshofen verweisen musste. Gerade für diese Kunden erwartet Riftec nach eigenen Angaben ein deutliches Einsparpotenzial durch den zeitgleichen Einsatz beider Spindeln.

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