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Transfluid Innovation Days

Rohrumformtechnik und Automation im Fokus

| Redakteur: Frauke Finus

Während sich das Jahr dem Ende neigt, schaute man beim Maschinenbauer Transfluid gemeinsam nach vorne. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sich Fachpublikum und Spezialisten, um gemeinsam Trends, Perspektiven und Entwicklungen in der Rohrbearbeitung auszuloten. Im Mittelpunkt der 11. Innovation Days standen diesmal die Themen „Zukunftsorientierte Automationssysteme und wegweisende Neuerungen in der Umformtechnik“.

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Einblicke in die Praxis gab es bei der Betriebsbesichtigung.
Einblicke in die Praxis gab es bei der Betriebsbesichtigung.
( Bild: Transfluid )

Mehrere Fachvorträge zur fortschrittlichen Rohrbearbeitung regten zu Diskussion und Austausch an. So stellte die Microjet GmbH die anwendungsorientierte Schmierstoffaufbringung im automatischen Prozess vor. Im Mittelpunkt standen dabei verschiedene Systeme, insbesondere im Bereich der Minimalmengenschmierung, und spezielle Düsen zur kompletten Benetzung von Werkstücken oder Werkzeugen.

Die Firma Keyence informierte über das Entschichten, Markieren und Kontrollieren im automatischen Prozess. Gemeinsam wurde anhand von anschaulichen Versuchsaufbauten ein Blick auf Kamerakontrollen, Laserbeschriftung und Laserentschichtung geworfen. Die Frage „Was passiert, wenn es knallt, Veränderungen der Materialstruktur in der Umformtechnik“ beantwortete Prof. Dr. Hermes von der Fachhochschule Südwestfalen. Anhand von praxisorientierten Beispielen zur Hochgeschwindigkeitsumformung mit Hilfe von Gasen, Sprengstoffen oder Elektromagneten brachte er die Thematik von Veränderungen der Materialgefüge in der Umformtechnik näher und gab Einblicke in wissenschaftliche Grundlagen.

Aktiv für die Zukunft werden

Mit dem Vortrag „Lötest Du noch oder formst Du schon, vom Lötteil zum umgeformten Rohr“ stellte Transfluid verschiedene Umformverfahren, Umformwerkzeuge und Neuerungen in der Werkzeugtechnik für die rollierende und axiale Umformung vor. Beim zweiten Referat des Gastgebers ging es um die Frage „Roboter oder Linearhandling?“ sowie Automationslösungen in der Rohrbearbeitung. Dazu wurde ein Blick auf fortschrittliche Automationssysteme geworfen und verschiedene Komponenten, die für die Rohrfertigung mit automatisiert werden können, vorgestellt. Praxisbeispiele zeigten im Vergleich die Anwendungsmöglichkeiten, wann ein Roboterhandling beziehungsweise ein Linearhandling oder eine Kombination aus beiden Varianten Sinn macht.

Anschaulich und praxisnah erlebten die Gäste die Themen der Innovation Days auch im Rahmen der Transfluid-Betriebsbesichtigung. Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei Transfluid, freute sich über die positive Resonanz und das große Interesse: „Mit unseren Innovationstagen schaffen wir für die Teilnehmer eine Plattform, um gemeinsam aktiv für die Zukunft der Rohrbearbeitung zu werden. Und natürlich wird dabei auch sehr gerne die Gelegenheit zum Netzwerken genutzt.“ Seine erfolgreichen Innovation Days will Transfluid auch 2016 fortsetzen.

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