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Säge- und Lagertechnik pushen Produktions-Power

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Garagen-Genie wird Mittelständler

Wie viele erfolgreiche Mittelständler hat auch AHP einmal klein angefangen: 1973 beginnt Firmengründer Gerhard Merkle, in seiner Wohnung in Gundelfingen nahe Freiburg Hydraulikzylinder zu entwerfen und zu produzieren. Sein Büro befindet sich im Wohnzimmer, die Garage dient als Fertigung. Das Geschäft läuft so gut, dass Merkle 1975 seinen ersten Mitarbeiter einstellen kann. Die Firma wächst und zieht in den kommenden Jahren mehrmals um: Zuerst in eine größere Wohnung – mit größerer Garage – und schließlich, im Jahr 1981, in eine Gewerbehalle im wenige Kilometer entfernten March-Hugstetten. Drei Jahrzehnte später genügt auch dieser Standort den steigenden Anforderungen des Unternehmens nicht mehr: 2010 bezieht AHP Merkle einen komplett neu gebauten Firmensitz im benachbarten Gottenheim.

AHP Merkle setzt auf In-house-Fertigung

Hier ist alles auf einen schlanken und effizienten Produktionsprozess ausgerichtet. Sämtliche Fertigungsschritte finden im Haus statt, die Wege sind kurz. „Unsere Kunden schätzen – neben Qualität und Auswahl – besonders die schnellen Lieferzeiten“, erklärt Paul Gutmann, Betriebsleiter bei AHP Merkle. „Bei einem so breiten Produktspektrum erfordert das eine flexible und leistungsfähige Produktion und Logistik.“ Ausgewählte Zylinder hält das Unternehmen ständig vorgefertigt auf Lager. Diese sind bei Bedarf innerhalb weniger Tage bei Kunden in aller Welt. Alle anderen Lösungen fertigt AHP auftragsbezogen. Als Basis dient ein modulares Baukastensystem. Das Rohmaterial für die Hydraulikzylinder bezieht der Spezialist als Stangenware, in der Regel mit einer Länge von drei Metern. Verschiedene Stähle sowie Aluminium sind dabei die gängigsten Materialien.

„Einheitsturm“ sorgt für Ordnung und Platz

„Um schnell auf eingehende Aufträge reagieren zu können, ist es für uns von Vorteil, möglichst viele Größen und Werkstoffe vorrätig zu haben“, schildert Gutmann. „Schließlich beträgt die Vorlaufzeit bei der Materialbeschaffung bis zu einem halben Jahr.“ Beim Bau des neuen Firmensitzes wurde daher ein Turmlagersystem vom Typ Unitower des Säge- und Lagertechnik-Spezialisten Kasto in das Gebäude integriert. Mit 94 Lagerplätzen und einer Höhe von 18 m bietet es eine kompakte und platzsparende Lösung zur Aufbewahrung des Metall-Langguts. Als Ladungsträger dienen Kassetten mit einer Traglast von je drei Tonnen, die an einer Einlagerstation an der Stirnseite des Turms manuell oder per Hallenkran befüllt werden.

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